Editor's Letter, Personal

Editor’s letter: 2021

Kaum hat man realisiert, dass sich das Jahr zu Ende neigt (meistens passiert das so um den September und Oktober herum), weil man gerade das letzte Quartal mit allen großen und kleinen Ereignissen plant und koordiniert, heißt es ganz plötzlich wieder einmal: Frohes neues Jahr! In der Regel passiert das in ausgelassener Stimmung, aber wie bei vermutlich allen, bin auch ich anders als sonst ins neue Jahr gestartet. Ich kann es selbst kaum glauben, dass wir es geschafft haben 2020 hinter uns zu lassen. Ich glaube, ich spreche für uns alle: wir sind alle gespannt, was 2021 für uns parat hält und können es kaum noch erwarten, endlich mehr Positives zu erleben.

Copyright: Michel Oeler via Unsplash

Passend zum Jahresbeginn nutze ich die restliche freie Zeit und Ruhe für ein paar Worte, da es die letzten Wochen und Monate hier auf dem Blog (leider) erneut sehr ruhig zuging. Ich habe das Jahr 2020 sehr durchwachsen erlebt. Mein Fokus lag tatsächlich auf meiner beruflichen Laufbahn und ich erreichte zwei sehr wichtige Meilensteine: ich habe endlich meinen Master abgeschlossen und mich direkt danach im Anschluss ins Berufsleben geworfen. Daher kann ich nicht behaupten, dass in 2020 alles schlecht war. Aber mit der Zeit habe ich sehr schnell gemerkt, dass es mit den zwei großen Ereignissen nicht getan ist. Um glücklich zu sein, müssen auch kleine Puzzleteile im großen Ganzen passen und nicht passend gemacht werden.
Tatsächlich hatte Corona nur zeitweise Auswirkungen auf unser Leben, wenn man von den allgemein gültigen Beschränkungen im Alltag absieht. Wir hatten das wunderbare Glück, dass wir bisher alle gesund und wohlauf durch diese schwierige Zeit gekommen sind.
Aber für mich persönlich hat sich in den letzten Monaten herauskristallisiert, dass die von mir eingeschlagene Richtung nicht ganz das ist, was ich erwarte und womit ich glücklich bin. Dieser Zustand herrscht schon eine Weile und belastet mich. Egal, wie oft ich darüber nachgedacht oder mit wem ich darüber gesprochen habe, ich bin immer wieder zu dem gleichen Entschluss gekommen, dass es nur einen Ausweg gibt: ich brauche Veränderung. Ich musste aber auch einsehen, dass die aktuelle Pandemie das Vorankommen in dieser Sache sehr erschwert und ich etwas mehr Geduld als sonst brauche. Keine optimale Voraussetzung, wenn man auf heißen Kohlen sitzt.
Mir fehlt eindeutig die Möglichkeit mich kreativ auszuleben, Content zu kreieren und vor allem meiner Lieblingstätigkeit, dem Schreiben, nachzugehen. Zusätzlich ist mein Vorhaben letztes Jahr, hier auf dem Blog mehr Input zu liefern, gescheitert. Insgesamt bin ich mit einem unzufriedenen Gefühl ins neue Jahr gestartet, weil zum Schluss die Luft raus war.
Deshalb steht fest, dass mein größter Vorsatz in 2021 die Fokussierung auf mich, mein Können und meine Leidenschaft ist. Reset und Neuanfang sind mein Ziel. Und ich merke, dass ich es kaum noch erwarten kann es endlich anzupacken.
2021 – ich bin definitiv bereit für dich!

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