Life Update, Personal

Goodbye Februar 2019

Während sich der Januar zog und zog, verging der Februar wie im Flug. Dank des schönen Wetters konnte man den Monat ganz gut aushalten und wir wurden mit vielen Sonnenstunden und warmen Temperaturen überrascht. Man konnte förmlich spüren, wie sich unsere recht überschaubare Stadt mit Leben füllte und die Leute die ersten Sonnenstrahlen genossen.

Life Update, Personal

Goodbye Januar 2019

Endlich ist der Januar rum! Gefühlt ging er eine Ewigkeit, was aber vor allem daran lag, dass wir kaum unterwegs waren und nur unserer regulären Arbeit nachgegangen sind. Wir starteten ziemlich gemütlich ins neue Jahr und damit auch in den ersten Monat des Jahres und ließen es sehr gemächlich angehen.

Personal

Jahresrückblick: Das war 2018

Hallo 2019, tschüss 2018! Mittlerweile sind die Straßen von den letzten Silvesterknaller befreit, die Weihnachtsdekoration wurde längst wieder im Keller verstaut, die Bäume entsorgt und seit Montag haben sich viele in die Arbeit gestürzt. So langsam kommen wir wieder im Alltag an. Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gekommen und konntet ebenfalls gut in euren gewohnten Alltag starten.

Editor's Letter

Editor’s Letter: My big babygirl is turning four

Bevor der neue Lebensabschnitt eingeläutet wird, kurz mal inne halten: BÄM – Vier! Morgen hat Emilie Geburtstag und obwohl dieser Tag der wichtigste in unserem Leben ist, so sehr bin ich immer wieder überrascht, wie sehr mich das Ereignis und die Emotionen des Tages damals aufs Neue überrumpeln. Denn dann ist es wieder an der Zeit das ganze Jahr mit seinen Entwicklungen, positiven wie negativen Erfahrungen, Ereignissen und Möglichkeiten Revue passieren zu lassen.
Ein Jahr, volle 365 Tage – Sentimentalität überfällt uns, weil wir auch wissen, wie wundervoll und schwer zugleich manche Phasen waren. Diese Ambivalenz löst ganz viel in uns aus, weil uns das Elternsein bisher am stärksten prägte und veränderte.
An mir selbst sehe ich optisch kaum eine Veränderung, obwohl ich nächstes Jahr die 30 knacke. Von grauen Haaren und Falten kann dennoch keine Rede sein. Nur an Emilie sehe ich immer wieder, was sich in den letzten Wochen und Monaten getan hat: Dass sie wieder einen Sprung gemacht hat, größer geworden ist und ich den Kleiderschrank ausmisten muss, dass sie sich in ganzen Sätze artikulieren kann und jeden Tag rasant ihren Wortschatz erweitert („Mama, Scheiße sagt man nicht!“), dass sie wachsam, neugierig und wissbegierig geworden ist, dass sie sich die Zeit nimmt, wen sie diese braucht, dass ich ihr mittlerweile in vielen alltäglichen Dingen absolut vertrauen kann, dass ihre Charaktereigenschaften mehr und mehr im Alltag zur Geltung kommen, dass sie ihre Vorlieben aber auch Abneigungen prägnant zum Ausdruck bringt, dass sie eigene Interessen entwickelt und dass sie mehr und mehr eigene Entscheidungen treffen kann. „Ich bin doch kein Baby mehr“, sagt sie öfter mit fester Stimme und guckt uns schelmisch an. Nein, sie ist nicht mehr das kleine Baby, das sie damals am 22. Oktober war, als wir uns zum ersten Mal begegneten.

Punkt 17.22 Uhr trat sie in unser Leben und der Start war ziemlich holprig. Die erste Zeit war hart – so hart, dass ich gelegentlich daran zweifelte, diesem kleinen Wesen und dem Brocken an Verantwortung je gerecht zu werden. Konnte ich die Mutter sein, die ich sein wollte? Die von mir erwartet wird? Wir kämpften uns durch unseren neuen Alltag und die vielen neuen Aufgaben: mal mit Freude, purem Glücksgefühl und Liebe, aber manchmal auch mit Frust, Wut und Tränen. Mein Gott, hatte ich Schiss vor diesem Mutterding. Und was war? Emilie hat mir in allem gezeigt, dass ich gar keine Angst brauche. Vor was denn? Liebe löst einfach alles. So klein wie sie sind, so viel wie sie bringt uns niemand bei. Ich konnte mich von alten Marotten trennen und neue, bessere Eigenschaften dazu gewinnen.
Als wir auf den zweiten und dritten Geburtstag zusteuerten, warnte man uns, dass man noch ein wenig Durchhaltevermögen braucht. Die 2 und 3 sind ganz schwierig, da tut sich vieles beim Kind. Als ich das hörte, machte sich in mir ein wenig Panik breit. Einfach war es zeitweise nicht, das gebe ich zu, aber es wurde mit der Zeit eigentlich einfacher statt schwerer. Aber auch ich bin mir bewusst, dass es neue Herausforderungen geben wird, denen wir uns als Eltern stellen müssen und werden. Aber Angst empfinde ich keine mehr, denn in den kleinen unbemerkten Momenten wird mir deutlich, dass wir es irgendwie geschafft haben, mit ganz viel Liebe, Zuneigung und Fürsorge bis dahin ein cooles Kind großzuziehen. Manchmal könnte ich vor Stolz platzen!
Es beginnt das fünfte Lebensjahr und ich freue mich auf diese neuen Herausforderungen. Wir steuern so langsam auf neues, unbekanntes Terrain zu: die ersten Freundschaften und Auseinandersetzungen im Kindergarten, Nutzung digitaler Medien, Vorbereitungen zur Vorschule, räumliche Veränderungen, neue Interessen und die ersten Hobbys, Entwicklung eines eigenen Geschmacks, neue Verpflichtungen wie Schwimmunterricht, Kindergeburtstage und Musikschule sowie bunte, schrille Diskussionen, ob man bei 10 Grad das allerliebste Sommerkleid mit Elsa-Motiv und quietschbunten Gummistiefeln tragen kann. Man könnte sagen: die Erziehung ist in vollem Gange und auch jetzt wird es viele erste Male geben, bei denen wir sie begleiten dürfen.
Mit jedem Lebensjahr schaut man nicht nur auf Veränderungen des Kindes, sondern sieht auch, was mit einem selbst passiert ist und damit meine ich gar nicht die optischen Veränderungen. Sie hat so viel mit uns gemacht und was jetzt noch kommen mag, lässt uns nur über uns hinauswachsen und schweißt uns als Familie zusammen. Ich freue mich auf das nächste Lebensjahr, es gibt so viel zu erleben, zu zeigen und zu entdecken <3.
Happy Birthday my big babygirl!

Editor's Letter

Bloggst du noch oder lebst du schon?

Seit langem ist es das erste Mal, dass ich an meinem Mac sitze und hier einen Eintrag tippe. Das fühlt sich echt komisch an wieder zu bloggen und die noch leere Seite mit Inhalt zu füllen.
Eigentlich war ich gar nicht wirklich weg, Instagram sei dank, aber es fühlt sich wie eine halbe Ewigkeit an, die ich nicht mehr hier war. Ich habe die kurze Blogpause genutzt, um mir einige Gedanken zu machen, wie die Zukunft hier aussehen soll, aber auch, um im Hintergrund einiges aufzuräumen und zu bereinigen. Es war mal bitter nötig. Letztendlich habe ich mich von Fashionfreakwithheart getrennt, weil ich mich mit den Inhalten und dem Namen gar nicht mehr identifizieren konnte.
Dass ich dann doch aufgehört habe zu bloggen, war nicht mein Plan. Deshalb habe ich auch keinen Abschied verkündet, wie das so oft in der Vergangenheit war. Es hat sich irgendwann so ergeben, dass ich immer weniger Zeit hierfür gefunden habe. Mein Leben spielte sich offline ab, und mit dem Zeitmangel fehlte irgendwann auch die Kreativität, sodass ich das Projekt einfach liegen gelassen habe, in der Hoffnung, dass ich zeitnah eine Lösung finde.
Die Lösung hatte ich so schnell nicht parat, denn mein Terminkalender schien immer voller zu werden. Zugegeben, mir hat das Schreiben stets gefehlt, war doch mein Blog immer eine Art Ausgleich für mein Privatleben und daher auch wie ein digitales Tagebuch, aber egal wie sehr ich mich bemühte, es klappte einfach nicht. Neben der Problematik mit der Zeit hatte ich noch noch ein ganz anderes Dilemma: Was will ich hier noch erzählen? Ist in dieser Szene, die mittlerweile übersättigt ist, überhaupt noch Platz für mich? Bin ich mittlerweile zu alt dafür? Will ich (wieder) ein Teil dieses Kreislaufs sein, mit all den positiven, aber auch negativen Seiten? Welche Inhalte möchte ich produzieren?

Dass die Zeit nicht stehen geblieben ist, und wir nicht mehr 2004 haben, als man Outfits im verdreckten Spiegel im Kinderzimmer schoss, ist mir bewusst, aber zeitweise fühlte ich mich echt verloren, wenn ich mich nach links und rechts umdrehte. Wirklich alles hat sich verändert und diese Entwicklung(en) musste ich auch erst einmal verstehen und akzeptieren, was mir nicht immer leicht fiel.
Es dauerte ein wenig, bis mir klar wurde, dass ich gar nichts muss und da ich hier mein eigener Chef bin, stets die freie Wahl über alles habe. Mir den Druck selbst zu nehmen, brachte mir die Erkenntnis, dass ich hier im Prinzip tun und lassen kann was ich will, ohne mich ständig fragen zu müssen, was die Anderen wollen. Das mag vielleicht nicht wirtschaftlich sein, in Zeiten, in denen der Blog ja was abwerfen muss, damit es sich überhaupt lohnt, aber diese Tatsache gibt mir die Freiheit und damit auch wieder den Spaß am bloggen zurück. Ein bisschen fühlt es sich an wie damals, als man frisch mit dem Bloggen begann.
Natürlich ist es schön, wenn die eigene Plattform gerne gelesen wird, darüber freue ich mich auch, aber ich will Zahlen und Statistiken so wenig wie möglich Raum bieten, denn ein persönlicher Mehrwert lässt sich daran so gut wie gar nicht festmachen. Diese Veränderung ist mir übrigens am übelsten aufgestoßen, aber darüber habt ihr bestimmt schon genug gehört und gelesen.
Also, was will ich denn jetzt eigentlich? Ich habe mir die Frage Stück für Stück selbst beantworten müssen und habe mir dafür die Zeit genommen, die ich für eine Neuorientierung brauchte. Ich will den Blog so gestalten, wie ich ihn selbst gerne lesen würde. Und wenn es da draußen Leserinnen und Leser gibt, die das genauso gerne tun, dann freut mich das. Aber ich will nicht mehr unter Druck stehen und ständig das Gefühl haben, dass ich hier Inhalte produzieren muss. Mit dieser Entscheidung hatte ich wieder eine gute Grundlage. Und plötzlich konnte es mir nicht schnell genug gehen.
Jetzt bin ich wieder hier, und habe Lust in die Tasten zu hauen, Geschichten zu erzählen und den Blog mit wunderbaren Inhalten zu füllen. Was das sein wird, wird die Zeit zeigen. Ich lasse mich, genauso wie euch, einfach mal überraschen <3.