Alle Artikel in: Editors Letter

2017

Das neue Jahr ist schon einige Tage alt und erst jetzt, nach den ereignisreichen letzten zwei Wochen mit viel Besuch, Organisation und Feierei, komme ich dazu, ein bisschen runter zu kommen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Viel Zeit bleibt mir nicht, denn es geht eigentlich genauso weiter wie ich das von den letzten Monaten gewöhnt war: ein Termin jagt den anderen und der Stresspegel bleibt. Tja, 2017 war ein Jahr, das völlig anders kam als erwartet. Es war nicht grundsätzlich schlecht, aber es löst auch kein Wow in mir aus, weil ich die vielen unerreichten Ziele und unnötigen Stolperfallen, Hindernissen, Selbstzweifel, Tiefphasen und Ängste vor mir habe, die ich in 2017 immer und immer wieder durchlebt habe. Das einzig Positive ist: Ich bin immer wieder aufgestanden, obwohl ich wusste, gleich um die Ecke lauert der nächste Schlag in die Fresse. Ich habe keine meiner Ziele, die ich mir in der Silvesternacht 2016 vorgenommen habe, auch nur ansatzweise erreicht: meine Masterarbeit lag ca. 250 Tage unberührt in der Schublade und existierte nur in …