Kategorie: Reviews

Empties: September 2017

Die Liedzeile von Green Day „When september ends“ passt zu diesem Blogpost: „Cause it’s time for empties!“ Den September haben wir hinter uns gebracht und es ist Zeit, die aufgebrauchten Produkte des Monats zu zeigen. Ich mag dieses Postings ganz gerne, da ich mir so einen Überblick über die aufgebrauchten Produkte verschaffen kann. So sehe ich, was mir gut gefallen hat und was ich in Zukunft nicht mehr in den Einkaufskorb legen sollte.

Körperpeeling „Hammam Hot Scrub“ von Rituals
Ein Allzeitfavorit in unserem Bad! Wir haben das grobe Peeling von Rituals schon etliche Male nachgekauft oder geschenkt bekommen, weil wir her besonders die Kombination aus Reinigung und Pflege mögen und noch kein adäquates Peeling gefunden haben, das an das Hammam Scrub rankommt. Ich muss gestehen, dass ich besonders grobe Körperpeelings mag. Gerade, wenn wir einen kurzen SPA-Aufenthalt planen, nehmen wir es gerne mit. In der Dampfgrotte hat es den besten Effekt, da sich die Poren weiten und man so überschüssigen Talg und Hautschüppchen entfernen kann. Der Eukalyptusduft riecht erfrischend und wirkt belebend. Ein großes Plus ist die ölige Flüssigkeit, in der das Peeling liegt. Durch das Öl bleibt die Haut während des Peelens geschmeidig und wird vor Austrocknung geschützt. Das nachträgliche Eincremen mit einer Bodylotion wird überflüssig und die Haut fühlt sich dennoch superzart an.

Shampoo „Kamille und Blütehonig für blondes Haar“ von Wahre Schätze/Garnier
Im Sommer nutze ich gerne mal ein Shampoo für blondes Haar, um mein Blond, das eine Mischung aus hellen Strähnchen und Natur ist, besser zur Geltung kommen zu lassen. Die Kaufentscheidung, welches Produkt für blondes Haar es sein soll, treffe ich ziemlich spontan und dieses Mal fiel die Wahl auf das Kamilleshampoo von Garnier, das ich noch aus Kindheitstagen (unter anderem Name) kenne. Es hat aber gute Arbeit geleistet, denn ich wurde einige Male gefragt, ob ich heller geworden bin (und beim Frisör war). Es kann keine Strähnchen zaubern, wo keine sind, aber es bringt die natürliche Farbreflexe wunderbar zur Geltung. Ich mochte das Shampoo sehr und bin nicht abgeneigt, es demnächst neu zu kaufen, muss aber noch eine Reihe anderer Shampoos erst einmal leer machen.

Duschgel „Paradise Moment“ von Fa
Eigentlich kaufe ich nur selten Duschgele von Fa, da sie im Drogeriemarkt um die Ecke nicht immer vollständig zu finden sind. Als ich mal bei Müller war, hat mich dann die Verpackung samt Hibiskusblüte auf der Vorderseite neugierig gemacht. Überhaupt finde ich die „Moments“-Reihe von Fa grandios, da sie dufttechnisch eine willkommene Abwechslung sind und ein schönes Packaging haben: Ein leicht exotisch-blumiger Duft, der nochmal für ganz kurze Zeit den Sommer ins Bad holt, bevor man sich mit winterlich-würzigen Düften eindeckt. Meistens wechsle ich zu den Jahreszeiten auch meine Duschprodukte und passe diese an die jeweilige Saison und Bedürfnisse meines Körpers an. Was ich nicht gedacht hätte: Auf der Haut nimmt man den Geruch recht lange war, aber dieser ist weder beißend noch unangenehm intensiv. Ich habe mich wirklich gerne damit geduscht, weil ich den Duft echt super fand. Es pflegt optimal, ein Austrocknen der Haut danach ist mir nicht aufgefallen.

Tonic Lotion mit Iris von Clarins
Ziemlich lange hatte ich den letzten Rest in der Flasche aufbewahrt, und konnte mich nicht dazu durchringen, das Gesichtswasser aufzubrauchen. Der Grund war: Das Gesichtswasser hinterließ nach dem Auftragen immer einen leicht fettigen Film auf der Haut und in Kombination mit meiner Nachtpflege hatte ich ständig das Gefühl, dass meine Haut dicht machte und stark nachfettete. Obwohl ich Hamamelis und Salbei als Wirkstoffe – vor allem kombiniert – sehr schätze, und einige meiner Gesichtswasser diese ebenso enthalten, konnte sie mich hier überhaupt nicht überzeugen. Ich finde es schade, dass ich mit dem Produkt nicht mehr so gut klarkomme, da ich es noch vor einiger Zeit zu meiner festen Gesichtsroutine gehörte, aber meine Haut durchlebt gerade wieder einige Höhen und Tiefen und kommt auf frühere Favoriten nicht mehr so richtig klar.
Was mich mittlerweile auch stört, ist der Geruch des Produkts, der auf der Haut sehr penetrant riecht.

Gesichtsgel „Aquasource Everplump“ von Biotherm
Dieses Gesichtsgel habe ich mal vor einiger Zeit bei einem Testlauf zugesendet bekommen. Ich habe es sowohl in kleinen Tuben als auch in der Originalgröße zu Hause ausgiebig testen können, hatte es immer wieder auf Reisen oder in der Handtasche mit dabei und obwohl ich diese Geltextur sehr mag, und gerade im Sommer sehr erfrischend finde, hatte ich mit meiner T-Zone so meine Probleme. Ich hatte schon nach wenigen Stunden einen Fettfilm auf der Stirn, den ich mit keinem mattierenden Produkt mehr unter Kontrolle kriegen konnte. Das hochkonzentrierte Feuchtigkeitsgel wirkt glättend und zumindest im Wangenbereich spendet es Feuchtigkeit und polstert die Haut auf. Ich habe aktuell noch einen großen Tiegel des Produkts im Schrank stehen und bin am überlegen, es nochmal, aber dosierter und nur im Wangenbereich zu testen. Beim Auftragen zieht die Geltextur sofort ein, sie bricht nämlich beim Hautkontakt auf und es wirkt, als hätte man gerade Wassertropfen verteilt. Absolut lobenswert ist die nicht klebrige Textur des Produkts. Ich kann hier gar kein richtiges Fazit ziehen, weil ich einerseits mit der T-Zone unzufrieden war, andererseits die aufpolsternde Wirkung in anderen Gesichtspartien dennoch gesehen und gemerkt habe und deshalb das Produkt nicht per se schlecht finde. Ich denke, ich muss dem Produkt zu einer anderen Zeit – evtl. jetzt im Winter – eine neue Chance geben, um den Feuchtigkeitsboots anders bewerten zu können.

Spülung „Pure“ von Timotei
Die Spülung von Timotei „Pure“ war noch ein Überbleibsel aus meinem letzten Besuch in Polen. Ich hatte das Shampoo „Pure“ für leicht fettendes Haar und wollte die Reihe mit dem entsprechenden Pflegeprodukt ergänzen. Meine Haare haben das Produkt gut angenommen, sie ließen sich gut durchkämmen und fühlten sich insgesamt leicht und nicht beschwert an. Wie das Shampoo riecht der Conditioner dezent nach grünem Tee, was ich sehr angenehm fand.  Beim nächsten Besuch in Polen werde ich beide Produkte wieder mitnehmen, da ich bei der Haarpflege gerne routiere und diese an die ständig verändernden Bedürfnisse meiner Haare anpasse.

Duschgel „After Sun“ von Balea
Dieses Produkt liegt schon ein wenig länger in meiner Sammeltüte für diesen Eintrag, und wurde auch erst Ende August so richtig leer. Es ist ein After-Sun-Duschgel und so viel gibt es nicht dazu zu sagen, denn es war ein Werbegeschenk beim Kauf. Vermutlich hätte ich mir es nicht gekauft, weil ich nach dem Sonnenbaden eigentlich nur Aprés-Sun-Milch nutze, um die Haut zu pflegen und das auch ausreichend finde. Deshalb konnte ich keine Besonderheiten im Vergleich zu anderen Duschprodukten bemerken. Es war kein übermäßig schlechtes oder gutes Produkt, sondern hat seinen Zweck als Duschgel schlichtweg erfüllt.

Gesichtswaschgel mit Aktivkohle von Bioré
Der Trend mit der Aktivkohle hat die Drogeriemärkte und Parfümerien nahezu überschwemmt. Die japanische Marke Bioré fiel mir im dm auf und auf einigen Beautyblogs wurde der Launch der Brand in Deutschland sehnsüchtig erwartet. Für mich war es das erste Mal, das ich ein Produkt mit Aktivkohle (wichtig: echte „charcoal“) verwendete und deshalb war ich umso gespannter, wie es wirkt. Wirklich top: die reinigende Wirkung! Ich hatte selten so ein sauberes Hautgefühl. Fast schon ein bisschen quietschig rein. Das Waschgel duftet unerwartet frisch und hinterlässt kurzzeitig ein kühlenden Effekt auf der Haut. Das mochte ich total. Die Haut spannte dennoch an einigen Stellen und brauchte entsprechend eine Portion Pflege. Meine Unreinheiten konnte das Waschgel nicht vollständig wegzaubern (wäre ja auch zu schön), aber sie sind weniger geworden. Die Konsistenz hat was von „Flubber“, weshalb mir manchmal einige große Tropfen des Gels durch die Finger glitten. Das Gel ließ sich aufgrund der Konsistenz nicht immer gleichmäßig aufschäumen ließ. Einen Abzug gibt es bei der Verpackung, denn das Gel lässt sich zum Schluss durch den Pumpspender nur recht schwer heraus bekommen.

Reinigungstücher „Hydro Boost“ von Neutrogena
Als im Drogeriemarkt den neuen Aufsteller von Neutrogena entdeckte, habe ich wie immer aus Neugier einige Produkte mitgenommen unter anderem die Reinigungstücher. Schon etwas länger hatte ich mit meiner üblichen Wahl so meine Problemchen und das Gefühl, dass sie nicht alles runterkriegen, was runter soll. Es war am Schluss nur noch ein Geschwurbel auf meiner Haut, die um die Augenpartie heftigst rot wurde. Bei den neuen Tüchern von Neutrogena kommt einfach alles runter, ohne mindestens 3 Tücher verbraucht zu haben. Ein großes Plus ist die feuchtigkeitsspendende Wirkung, wenn man zum Beispiel auf Reisen seine Pflege aus irgendeinem Grund nicht parat hat oder abends keine großen Rituale mehr zelebrieren will (nach einer Party!). Ich nehme mir häufig noch die Zeit, nach dem Abschminken mein Gesicht wenigstens mit Wasser zu abzuspülen, weil ich kein Fan von dem überschüssigen Film auf der Haut bin, aber es ist gut zu wissen, dass man diese Option bei den Abschminktüchern hat. Vor allem mag ich es, dass die Tücher mit der Flüssigkeit durchtränkt sind. Einzig und allein der Duft könnte noch dezenter sein, der ist mir vor dem Zubettgehen manchmal zu penetrant. Aber mein Fazit bleibt trotzdem: Sie sind definitiv ein Nachkaufprodukt.

Reinigungstücher für sensible Haut von Nivea
Leider musste ich sie gegen die Reinigungstücher von Neutrogena austauschen. Es kam gefühlt gar nichts mehr runter vom Gesicht. Die Tücher sind deutlich trockener und meine Augenpartie hat mir das immer stärkere Reiben (weil gefühlt nichts abgeschminkt wurde) nicht mehr so leicht verziehen. Ein großes Plus haben sie dennoch: sie sind duftneutral, was ich abends sehr angenehm fand.

Concealer „Camouflage“ von Catrice
Ein Produkt, das ich schon eine gefühlte Ewigkeit kaufe und benutze. Eigentlich war ich auch eine Zeit lang sehr zufrieden mit dem Concealer, doch immer häufiger setzt er sich unschön in den Fältchen ab, was mich mittlerweile ein wenig nervt. Der Concealer ist leicht cremig, für meinen Geschmack könnte er aber noch einen Ticken fester sein. Die Deckkraft ist optimal und das Produkt lässt sich sehr gut einarbeiten, auch wenn dies schnell erfolgen muss, weil er schnell antrocknet. Auch Unreinheiten lassen sich prima abdecken. Im Moment habe ich noch einen weiteren in Benutzung, werde mich aber für den Augenbereich nach einem Concealer umschauen, da ich mit dem Ergebnis nicht mehr ganz so zufrieden bin wie am Anfang.

Augenbrauengel „lash & brow“ von essence
Ich habe das Augenbrauengel von essence viele Male nachgekauft und sehr gerne benutzt. Letztendlich habe ich mich für eine getönte Variante der gleichen Marke entschieden, da ich im Alltag häufig nicht die Zeit habe, mir erst die Augenbrauen nachzuzeichnen und dann mit einem Gel zu festigen (deshalb sieht dann auch die Verpackung etwas „dreckig“ aus). Ich benutze von essence das Produkt „make me brow“ für helle Augenbrauen und fahre damit besonders an den Tagen gut, an denen es schnell gehen muss. Aber prinzipiell kann ich auch das transparente Gel empfehlen, wenn man seine Augenbrauen in Form halten will.

Foundation „Fit Me! Matte + poreless“ von Maybelline
Ich habe ganz gerne mehrere Foundations zu Hause, auf die ich beliebig zurückgreifen kann. Vor allem wenn keine besonderen Anlässe anstehen, ich unterwegs bin und mein teures Make-up nicht mitnehmen will, nutze ich ganz gerne Dupes. Die Foundation „Fit me! Matte + poreless“ hat mich aufgrund des Hauttyps angesprochen, da ich mit einer sehr öligen T-Zone zu kämpfen habe. Mich hat die Foundation nicht zu 100% überzeugt, weil ich mir mehr von dem matten Effekt erhofft hatte. Mit unterschiedlichen Cremes als Grundlage lieferte die Foundation auch unterschiedliche Ergebnisse. Ich musste immer das mattierende Fluid von Clarins nutzen, um ein akzeptables Resultat zu erzielen. Und auch da setzte sich die Foundation unschön ab und die Haut glänzte nach einiger Zeit. Mit anderen Cremes sah die T-Zone sehr schnell fettig aus. Da half auch kein Nachpudern oder Blotten. Haltbarkeit und Tragegefühl waren wirklich super, da kann ich nicht meckern. Schade ist, dass es nur eine geringe Auswahl an Farbnuancen gibt. Mir war auch der hellste Ton einen Ticken zu dunkel. Alles in allem würde ich das Produkt nicht  mehr nachkaufen, obwohl das Resultat für den niedrigen Preis ganz okay ist.