Beauty, Reviews
Schreibe einen Kommentar

Empties: Dezember 2017

Es ist mal wieder an der Zeit für Müll! Ich habe die letzten Wochen und Monate wieder fleißig getestet und aufgebraucht, denn ich musste feststellen, dass mein Badezimmerschrank und alle freien Nischen, die es in unserer Wohnung noch gibt, so langsam dicht sind. Für einige Produkte habe ich mittlerweile Einkaufstop.
Für diese Runde „Empties“ muss ich euch aber einige Produkte untermogeln, die schon seit November leer sind und gesammelt wurden, da ich zwischenzeitlich nicht mehr dazu kam, die Produkte abzufotografieren und auf dem Blog vorzustellen. Aber ich gelobe Besserung.
Los geht’s…

Pflegebad „Badezeit“ mit Mandemilch und Rosenduft von Nivea
Zum Baden benutze ich  seit ziemlich langer Zeit sehr häufig und vor allem gerne Duschprodukte von Nivea. Im Bad steht für Familienmitglieder immer eine große Flasche zum Duschen und Baden bereit, um das Chaos am Badewannenrand ein wenig zu minimieren. Die limitierte Kollektion „Badezeit“ war eine angenehme Abwechslung, aber keine Innovation. Der Geruch war angenehm vertraut, trotz Rosenzusatz, der so gut wie gar nicht zur Geltung kommt, und die Konsistenz gewohnt cremig. Ich glaube, ich bin damals über den großen Ständer mit der gesamten Produktreihe gestolpert und habe kurz an allen Flaschen geschnuppert. Die beiden anderen Duftrichtungen (Kokos / Orangenblüten) haben mich nicht vom Hocker gehauen und haben in ihrer Komposition wenig miteinander harmoniert. Da die Reihe limitiert war, kein Nachkaufprodukt.

Haarkur „Wahre Schätze“ mit Honiggelee von Garnier
Am Anfang war ich begeistert. Einmal in der Woche aufgetragen, waren die Haare kämmbar und hatten am nächsten Tag einige Stunden einen schönen Glanz, aber je öfter ich sie nutzte, desto weniger sah man davon. Ja, sie waren glatt und weich, ließen sich gut stylen, waren aber auch schnell fettig und strähnig. Für den schnellen Effekt, zum Beispiel an einem Abend, ist die Maske okay. Den Geruch von süßem Honig habe ich positiv wahrgenommen und auf den Haaren sehr gemocht. Die Aufmachung finde ich praktisch, weil man aus dem Topf auch den letzten Klecks Produkt rausbekommt. Nachkaufen werden ich die Maske vorerst nicht, weil ich mich in Zukunft in einem anderen Preissegment umschauen will.

Augenpads mit Collagen von L’biotica
Kurze Nacht, weil Kind nicht geschlafen/mit den Mädels on tour/an Projekten gearbeitet? Ganz egal, was die tiefen Augenringe verursacht, Kollagenpads sind aus meinem Badezimmerschrank nicht mehr wegzudenken. Glow in 30 Minuten! Die von L’biotica liebe ich und bereue es, bei meinem letzten Besuch in Polen nicht mehr gekauft zu haben. Ich hatte zum Vergleich welche von Balea ausprobiert, die meiner Meinung nach aber nicht an die von L’biotica rankommen. Die Pads sind schön dick und haften, einmal angebracht, sehr gut unter dem Augen. Ich habe sie ca. 30 Minuten auf der Haut gelassen und der Effekt ist einmalig. Die Haut ist schön glatt, aufgepolstert und durchfeuchtet. Der Glow nach der kurzen Zeit ist wunderbar und auch sichtbar. Meine Haut unter den Augen scheint ziemlich trocken zu sein, denn sie „saugt“ das vorhandene Gel der Pads förmlich auf, sodass die Pads danach recht trocken sind. Preislich liegen 3 Paare in einer Verpackung bei ca. 2 Euro und sind damit unschlagbar günstig.

Augengelpads „Beauty Effect“ von Balea
Ich finde die Pads nicht grundsätzlich schlecht, aber mir sind sie zu dünn und zu groß, weshalb sie nicht lange genug auf der Haut hafteten und der Effekt dadurch gemindert wurde. Ich hatte wohl das Pech, dass um das Pad herum immer zu viel Produkt befand, sodass man auch beim Rausholen aus der Folie und Auflegen eine kleine Sauerei hatte. Irgendwie rutschten die Pads immer. Der Effekt ist okay, aber nicht mit L’biotica zu vergleichen. Preislich liegen sie deutlich über den von L’biotica.

Badeöl mit Granatapfel und Pitaya von Tutti Frutti
Das Badeöl habe ich bei meiner Tante entdeckt und der Name Tutti Frutti steht für volles Programm: der Geruch erinnert mich an eine große Schale mit frischem Obst. Zu Beginn war ich wegen der doch leicht kitschigen Aufmachung skeptisch, aber mittlerweile kriege ich nicht genug von dem Öl. Leider ist die Marke nur in Polen erhältlich. Beim einem meiner letzten Besuche habe ich mich mit 4 Flaschen eingedeckt, denn man hat das Gefühl, man duscht in und mit den Früchten auf dem Label. Kein Funken von Chemie! Im Frühjahr und Sommer ist das Badeöl, das sich im Übrigen auch zum Duschen sehr gut eignet und sehr ergiebig ist, mein absolutes Lieblingsduschprodukt. Und ich merke gerade: ich habe nur noch eine einzige Flasche mit Kirsche im Schränkchen, weshalb ich mich beim nächsten Besuch in Polen wieder eindecken muss.

Pflegende Spülung „Biowax“ mit Milchproteinen von L’biotica
Obwohl ich von den Produkten von L’biotica stets begeistert bin, hat mich die Spülung mit Milchproteinen zur Verbesserung der Haarstruktur sehr enttäuscht. Die Haare fühlten sich nach jeder Behandlung wie Stroh an, ließen sich so gut wie gar nicht durchkämmen, weshalb ein Öl oder eine zusätzliche Spülung nötig waren. Diese dreifache Belastung ist daher nicht Sinn der Sache, da man eigentlich mit wenigen Produkten maximale Wirkung und das beste Ergebnis erzielen will. Die Versprechen auf der Verpackung waren verlockend: Die enthaltenen Milchproteine sollen die kaputte Haarstruktur verbessern, geschwächtes Haar stärken und aufbauen, die Haare sollen sich leicht durchkämmen lassen, weniger elektrisieren, die Haare mit Feuchtigkeit versorgen uvm. Aber davon habe ich kein einziges Mal etwas sehen geschweige denn spüren können. Ich habe die Einwirkzeit (die laut Hersteller bei 60 Sekunden liegen sollte (!)) immer ein wenig verlängert, in der Hoffnung, dass ich dadurch einen anderen Effekt erzielen kann, aber es wurde nur noch schlimmer. Um die Kur mache ich nur noch einen großen Bogen.

Duschgel „Smoky poppy“ von The Body Shop
Ich muss überlegen, wann ich das Duschgel von TBS gekauft habe. Es muss schon ziemlich lange her sein, weil ich es mittlerweile nicht mehr auf der Homepage von The Body Shop finden kann. Ich kann mir mittlerweile auch nicht erklären, was mich an einem Produkt mit Mohn reizte. Vielleicht die Farbe und die düstere Verpackung? Der Duft ist schwer, eine Mischung aus holzigen, blumigen und würzigen Noten, was eigentlich gar nicht meine Duftrichtung ist. Das Duschgel ist tatsächlich schwarz, färbt aber nicht ab. Beim Benutzen sind mir keine besonderen Vor- oder Nachteile aufgefallen, was mich nicht erneut zum Kaufen reizen würde, weil es im Drogeriemarkt für weitaus weniger Geld genauso gute, wenn nicht bessere, Duschprodukte gibt.

Augen Make-up Entferner Bi-Facil von Lancôme
Die Flasche Bi-Facil von Lancome war eine Probe, die in irgendeiner Beautybox mal enthalten war. Die Lotion entfernt tatsächlich mühelos jegliches Augen-Make-up, war mir aber im Nachgang einen Ticken zu ölig, weshalb ich immer noch einmal mit einem Cleanser drüber musste, um dieses fettige Gefühl um den Augenbereich loszuwerden. Als Probe ok, aber kein Nachkaufprodukt für mich.

Abschminktücher „3in1 Mizellen“ von Nivea
Ich hatte mich bei meinem letzten Aufgebraucht-Eintrag über die Abschminktücher von Nivea beschwert und prompt tauchte im Drogeriemarkt was Neues mit Mizellenwasser auf, die ich gleich testen musste. Insgesamt bin ich mit den Tüchern zufrieden gewesen. Sie entfernen jegliches Make-up; mit einem Tuch bekomme ich enorm viel weg und auch im Augenbereich musste ich keinen besonderen Druck ausüben, um Mascara & Co. zu entfernen. Die Tücher sind parfümiert, was mich im Gebrauch hin und wieder störte. Bei den Tüchern für sensible Haut fehlte mir die Reinigung, hier ist mir die Parfümierung gelegentlich zu viel. Wenn man beides vereinen könnte, hätten man zu einem akzeptablen Preis richtig gute Abschminktücher. Zudem könnten sie noch einen Ticken feuchtigkeitsspendender sein, was zB bei den Abschminktüchern von Neutrogena der Fall ist.

Sprühdeodorant „Classic“ von Hidrofugal
Ich weiß, dass viele Hidrofugal wegen der Aluminiumsalze meiden und auch ich habe mich an Alternativen versucht, aber nichts hält so lange frisch wie die Produktserie von Hidrofugal. Ich trage es morgens einmal auf und muss mir zu keiner Tageszeit mehr darüber Gedanken machen, ob ich nicht doch unangenehm rieche. Dieses Frischegefühl hatte ich bei keinem anderen Deodorant bisher. Zudem bin ich von dem neutralen / dezenten Duft des Produkts begeistert, was mich oft bei anderen Deos enorm stört. So lange ich keine vergleichbare Alternative finde, werde ich auf Hidrofugal zurückgreifen, weil es seinen Zweck absolut erfüllt.

Augen Make-up-Entferner von Nivea
Die Flasche war irgendein Überbleibsel, das ich unbedingt mal wollte. Eigentlich witzig, da ich selten wasserfesten Mascara benutze (vermutlich gar keinen besitze), und dennoch so ein Produkt zu Hause besaß. Ich komme im Augenbereich auch mit Abschminktüchern klar. Bei der Lotion musste ich dennoch in der Augenpartie ein wenig Druck ausüben, um das Make-up zu entfernen und habe recht viel Produkt gebraucht, um ein einigermaßen akzeptables Ergebnis zu erreichen. Dennoch ist die kleine Flasche recht ergiebig. Nachkaufen werde ich den Make-up-Entferner nicht.

Clear-up Strips mit Aktivkohle von Bioré
Was war das ein Theater mit den Streifen von Bioré! Ich bin ein riesiger Fan von Clear-up Strips, und ich nutze sie gerne und häufig. Als Bioré neu auf dem deutschen Markt war, habe ich natürlich auch diese Strips ausprobieren wollen, aber so richtig warm geworden bin ich damit nicht. Egal wie lange ich sie aufgetragen hatte, der Effekt ging gegen Null. Kein Vergleich zu den Streifen von Nivea, bei denen man wirklich ein Ergebnis sieht. Die Streifen ließen sich häufig nicht richtig abziehen und blieben kleben. Die Reste klebte hartnäckig, häufig in der Ecke am Nasenflügel, und nervten mich irgendwann nur noch tierisch in ihrer Handhabung. Ich war es nicht gewohnt, die Strips mindestens 15 Minuten auf der Nase zu lassen, weil ich bei Nivea schon nach wenigen Minuten ein tolles Ergebnis hatte – ohne Kleberest. Daher kommen mir diese Streifen nicht mehr in den Einkaufskorb.

Erkältungsbad von Kneipp
Winterzeit ist häufig Erkältungszeit. Diese Herbst- und Wintersaison hatten wir enorm viel Glück, nur selten erkältet gewesen zu sein, aber wenn die Temperaturen unter 5 Grad fallen, decken wir uns mit nützlichen Hausmitteln ein, um den Bakterien zu strotzen. Dazu gehört auch das Erkältungsbad von Kneipp, das ein berechtigter Bestseller und Klassiker ist und mit dem nichts falsch machen kann. Auch nicht bei kleinsten Anzeichen.

Spülung „Fuji Green Tea“ von The Body Shop
Grüner Tee als Inhaltsstoff im Shampoo und Conditioner klingt immer gut und ich wollte mich mal wieder an die Haarpflege von The Body Shop herantrauen. Geruch ist wirklich einmalig und gefällt mir erstaunlich gut: frisch, leicht und sehr sehr angenehm. Mit der Spülung kam ich aber nicht ganz so gut klar wie am Anfang erhofft. Ich musste enorm viel Produkt verwenden, um überhaupt ein Ergebnis zu erzielen. Ich konnte die Textur nur ganz schlecht in meine Haare einarbeiten und brauchte dann doch ein bis zwei Kleckse mehr, um auf die Länge zu kommen. Ich konnte sie zwar danach kämmen, aber darunter litt die Ergiebigkeit des Produkts. Griffigkeit der Haare war aber wiederum top und die Haare rochen auch sehr gut. Vielleicht muss ich dem Ganzen ein zweites Mal eine Chance geben.

Duschmousse „Flower Shower“ von Rituals
Das Duschmousse von Rituals stammt aus einer limitierten Sommeredition. Und zu der Jahreszeit passt sowohl Design als auch Duft: blumig, frisch, leicht. Ich habe es sehr gerne gemocht, bin aber grundsätzlich ein großer Liebhaber der Duschmousse‘ von Rituals. Gerade im Sommer. Nachkaufen ja, aber da es eine limitierte Edition war, lasse ich mich von der neuen Kollektion überraschen.

Kommentar verfassen