Monatsrückblick – Oktober | 2017

Eigentlich war mein Plan, euch jede Woche mit ein paar persönlichen Eindrücken der jeweiligen Woche zu versorgen, aber mein Zeitmanagement reicht aktuell nicht für diese Art von Blogposts. Deshalb habe ich mich vorerst entschieden, erst einmal ein Recap des jeweiligen Monats zu posten, und dann zu schauen, ob sich ein wöchentlicher Turnus lohnt.

Mein Oktober in Worten

Den Monat begann ich mit den letzten Tagen meines Familienbesuchs in Polen, der für mich kaum Erholung bot. Ich war mehrere Tage intensiv mit der Brautkleidsuche beschäftigt, die aufgrund der Organisation ziemlich viel Energie gefressen hat. Ich hatte gehofft, dass Emilie sich ein wenig erholen und Zeit mit ihrer Familie verbringen kann, aber dem war leider nicht so. Es ging drunter und drüber. Sprachbarrieren und wechselnde Termine machten es ihr schwer und eine begonnene Kindergarteneingewöhnung hing ihr noch nach. Die ganze Kombination hielt mich ordentlich auf Trab. Ich war heilfroh, als wir im Flugzeug nach Frankfurt saßen. Trotz des Stresspegels, habe ich einen Grund zu Freude, denn ich habe mein Brautkleid endlich gefunden und gekauft. Es war Liebe auf den ersten Blick und alles, was ich danach trug, konnte ich mich nicht mehr überzeugen. Hinter dieses Thema kann ich endlich einen Haken machen. Der Oktober stand auch ganz im Zeichen der Hochzeitsplanung. In den letzten zwei Semesterferienwochen habe ich nochmal ordentlich viel Zeit im Büro mit Arbeit verbracht, Emilie durch ihre Kindergarteneingewöhnung begleitet, die an manchen Tagen echt Hardcore war und habe ein paar nette Stunden mit Freundinnen beim Nachtwandel in Mannheim verbracht. Der Oktober hatte somit alles in petto, um nicht an Langeweile zu ’sterben‘.

Highlights

GEBURTSTAGE! Chris wurde Anfang Oktober 29 und Emilie zwei Wochen später 3. Wir haben Emilies Geburtstag groß mit der Familie zu Hause gefeiert und uns dazu entschieden, dieses Jahr vorerst ein letztes Mal die Feier zu Hause auszurichten. Es ist ein enormer Aufwand, und die Vorbereitungen dauerten zwei Tage. Auch wenn ich das Dekorieren und Feiern liebe, der Platz in unserer Wohnung reicht nicht mehr für Kids, Eltern und Familie aus. Nächstes Jahr gibt es einen Kindergeburtstag in einer Location, wo die Kiddies Spaß haben können und wir bis auf ein paar Handgriffe nichts mehr machen müssen. Aber trotzdem war es ein superschöner Tag und Emilie hat sich über alles sehr gefreut.

Entscheidungen und Zukunftspläne

Im Oktober hatte ich einen Tiefpunkt erreicht, weil mich Unruhe und Nervosität plagten, und ich das Gefühl hatte, mich ständig im Kreis zu drehen, ohne zu wissen, was das Problem ist. Es war auch dann auch ziemlich schnell klar, warum es mir in der letzten Zeit relativ schlecht ging: Es geht um mein Masterstudium, das über das ganze Jahr nicht wie geplant vorankam und ich auch nicht das Gefühl hatte, dass sich in den nächsten Wochen was verändern wird. Obwohl ich kurz davor stehe, und ich nur noch die Thesis schreiben müsste, konnte ich keine Zeit – vor allem am Stück – für mein Studium aufbringen. Ich kriege in meinen Tag vieles unter, aber eben nicht alles und das, obwohl ich bestimmt die eine oder andere Nacht auf Schlaf verzichten kann. Obwohl ich ziemlich lange mit Stress umgehen kann, so merkte ich in den letzten Wochen, das mich diese Konstellation unglücklich, fast schon krank, macht. Mit der Entscheidung, erst einmal nicht zu schreiben, und mir den Druck mit einer festen Deadline wegzunehmen, versuche ich einen neuen Plan zu schmieden. Erst fühlte sich wie eine Schlappe an, und es sind auch ein paar Tränen geflossen, aber seit ich den ersten Schock überwunden habe, geht es mir deutlich besser. Ich weiß nicht, wohin diese Entscheidung führt, aber so fühle ich mich im Moment besser und vielleicht kann ich doch noch Energie für diese letzte Hürde sammeln. Und wer weiß, vielleicht ändert sich 2018 sowieso alles…

Wedding preparations

So langsam kriegt unser großer Tag die ersten erkennbaren Umrisse. Wir haben im Oktober einige sehr wichtige Termine geschafft: der Termin beim Standesamt steht, wir hatten unser erstes Vorgespräch mit der Traurednerin und anschließend das Probeessen mit dem Caterer. Auch mit dem Fotografen haben wir bereits gesprochen und die Brautkleidsuche ist auch erledigt.
Was wir bis zum Jahresende angehen werden, sind die Einladungen, das Essen, die Band und die ersten Moodboards für unser Farb- und Dekorationskonzept. Die Einladungen wollten wir schon im August weggeschickt haben, aber wir hatten Schwierigkeiten unseren zeitlichen Ablauf festzulegen, da wir noch mit keinem Dienstleister gesprochen hatten und uns schlichtweg die Erfahrungswerte fehlten. Jetzt haben wir eine grobe Vorstellung, die auf Papier gebracht werden kann.

Beautyprodukte des Monats

Gesichtsbürste „mia 2“ von Clarisonic // Luminous silk foundation von Giorgio Armani

Upcoming

Im November habe ich Geburtstag und werde 28. Ich habe mir den Abend vor meinem Geburtstag mit einer Freundin blockiert, da wir uns ziemlich lange nicht gesehen haben und uns ziemlich viel zu erzählen haben. An meinem Geburtstag selbst haben wir kinderfrei, das heißt, wir werden den Tag irgendwo zu Zweit verbringen, nur haben wir uns noch nicht entschieden, auf was wir Lust haben. Kino? SPA? Ich lasse mich überraschen. Dieses Jahr holen wir die Feier mit Freunden an einem anderen Wochenende nach.
Im November wollen wir einigen Veränderungen in der Wohnung vornehmen – uns fehlen immer noch einige Möbel und Accessoires -, die Hochzeitsvorbereitungen vorantreiben, den Balkon winterfest machen und so langsam mit den Weihnachtsvorbereitungen starten.

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