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Empties: Januar 2018

Feuchtigkeitsspendendes Gesichtswasser von Caudalie: Das Gesichtswasser kaufte ich spontan in Frankreich, und wurde nicht enttäuscht: Ich mochte den Geruch, das erfrischende Hautgefühl und die feuchtigkeitsspendende Wirkung. Es entfernt auch noch letzten Reste vom Make-Up und bereitet die Haut prima für die nachkommende Pflege vor. Ein großer Pluspunkt: kein Alkohol in den Inhaltsstoffen. Ich habe es sehr gerne benutzt und wenn ich zeitnah in einer französischen Apotheke sein sollte, werde ich es nachkaufen.

Overnight Treatment „clear start“ von Dermalogica: Nach anfänglicher Skepsis hatte sich mein Hautbild in der T-Zone leicht verbessert und die Ölproduktion der Haut wurde runtergefahren. Das war eine gute Grundlage für mein Make-up am nächsten Morgen, da ich die Creme immer abends auftrug. Dennoch brauchte meine Haut eine zusätzliche Portion Feuchtigkeit, da die Haut leicht schuppig und stellenweise trocken wurde. Die Konsistenz ähnelte einer Gelmaske, die nach einer Weile gut einzog. Ich weiß noch nicht zu 100%, was ich von dem Treatment halten soll, weil das Hautgefühl nicht das war, was ich mir erhoffte und ich mit der jetzigen Wirkstoffpflege deutlich bessere Ergebnisse erziele.

Reinigungsgel „Hydro Boost“ von Neutrogena: Eines der besten Reinigungscleanser, die ich im Drogeriebereich gesehen habe. Es entfernt super Make-Up-Reste und den alltäglichen Schmutz, der sich auf der Haut über den Tag ansammelt, versorgt die Haut aber gleichzeitig mit Feuchtigkeit und trocknet sie nicht aus. Das Gefühl nach dem Reinigen ist einmalig. Die „Hydro Boost“-Reihe finde ich insgesamt sehr gelungen. Das Reinigungsgel werde ich definitiv nachkaufen.

Bodylotion „Aroma Confort“ von Decleor: Das war eine kleine Probe, die ich im Rahmen eines Events erhalten habe. Pluspunkte: angenehmer Geruch und reichhaltige Pflege. Mir zog die Creme allerdings zu langsam ein, und da ich aktuell noch genug andere Lotions im Schrank habe, steht diese aktuell nicht auf meinem Nachkaufzettel.

Beruhigendes Duschgel mit Mandelöl von Mixa: Das erste Mal – so richtig bewusst – bin ich in Straßburg über Mixa gestolpert, das dort in jedem Supermarkt und jeder Drogerie zu finden ist. Deutlich günstiger und in größeren Abfüllungen erhältlich, schnupperte ich aus Neugier an dem Duschgel und war von dem Geruch hin und weg. In Straßburg habe ich mich allerdings auf andere Brands konzentriert und nichts von Mixa gekauft. Zu Hause habe ich bei den deutschen Preisen ganz schön geschluckt. Dennoch probierte ich das Duschgel aus und benutzte es gerne in der kalten Jahreszeit, da es mit Mandelöl sehr reichhaltig ist und die Haut nicht austrocknet. Das Gel schäumt wunderbar und riecht angenehm. Nachträgliches Eincremen war nur an ganz wenigen Stellen nötig. Mixa wird in Form des Duschgels definitiv noch einmal bei mir einziehen, weil es Emilie auch sehr gut vertrug, trotz ihrer Problemhaut.

Bademilch „Seide“ von Kneipp: Baden wie Kleopatra? Der Badezusatz mit Milch von Kneipp macht diesen Luxus möglich. Die Milch mit dem wertvollen Extrakt der Seidenbaumblüte hat einen besonderen, sehr intensiven Geruch und enthält eine Pflegeformel mit hochwertigem Milchprotein, das nach dem Baden ein eingecremtes Hautgefühl hinterlässt. Das ist besonders für empfindliche und trockene Haut empfohlen. Schade nur, dass Kneipp die Reihe aus dem Sortiment genommen hat, denn ich finde sie nirgends mehr. Gerade im Winter habe ich gerne eine reichhaltige Pflege beim Baden parat, bei der ich mir zusätzliches, üppiges Eincremen ersparen kann.

Duschgel „Rose Jam“ von LUSH: Absolut göttlicher Geruch, von dem ich nicht genug kriege, obwohl ich reinen Rosenduft nur sehr sehr selten mag (davon kriege ich häufig Kopfweh). Hier passt alles: Die Kombination aus Marmelade und süßem, dezenten Rosenduft trifft genau meinen Geruchssinn, weil er mich auch ein wenig an meine Kindheit erinnert; damals bei meiner Oma gab es häufig Rosenmarmelade aufs Brot. LUSH führt das Produkt nur zur Winterzeit, weshalb es immer ratsam ist, einen Vorrat für den Sommer zu kaufen, wenn man das ganze Jahr über mit Rose Jam duschen will. Ich muss mich jetzt mal umschauen, ob ich noch eine große Flasche kriege, denn das Duschgel hat es total mir angetan.

Rasierschaum „Protect & Shave“ von Nivea: Simpler, guter Rasierschaum, der seinen Zweck erfüllt hat. Angenehmer Geruch, Schaum hat eine gute Festigkeit und bleibt auch auf der Haut kleben. Was ich sehr gut fand, war die Verarbeitung der Verpackung, denn ich hatte schon mal Rasierschaum, da fiel einem nach dem dritten Mal der halbe Sprühknopf auseinander, sodass man nur noch mühsam an das Produkt kam.

Spülung „Agave“ von Maui Moisture: Auf Maui Moisture bin ich über diverse Blogs aufmerksam geworden und als angekündigt wurde, dass die Marke in Deutschland eingeführt wird, konnte ich nicht widerstehen. Mit 9 Euro sind die Produkte kein Schnäppchen, aber ich war erstaunt, was die Feuchtigkeitspflege mit meinen Haaren gemacht hat. Sie sind schön griffig, voluminös und geschmeidig gewesen. Zwei Dinge sind mir dennoch negativ aufgefallen: die Spülung hat eine recht flüssige Konsistenz, weshalb man sie recht schnell einarbeiten muss, weil sie sonst von den Haaren gleitet. Was mich viel mehr nervte, war die Verpackung. Sobald man anfangen muss, die halbleere Flasche zu drücken, um an das Produkt zu kommen, wird es kompliziert und anstrengend. Die recht feste Verpackung lässt sich nur sehr schlecht zusammendrücken. Die quadratische Form machte es nicht einfacher. Es ist ein ständiges Drücken und Schütteln. Daher musste ich sie irgendwann auf den Kopf stellen, sonst käme so gut wie gar nichts mehr raus. Am Schluss drehte ich den Verschluss auf, um mit einem Stäbchen an den Rest des Produkts zu kommen.

Shampoo „Golden Highlights“ von Timotei: Gefühlt hundert Mal gekauft und aufgebraucht. Das Shampoo gehört bei meiner Haarpflege zum Standardrepertoire. Es ist zwar in Deutschland nicht (mehr) erhältlich, aber sobald ich in Polen bin, kaufe ich mir das Shampoo als Backup. Es unterstreicht meine hellen Strähnchen und lässt meine Haare schön glänzen. So wirken meine Haare nach dem Benutzen ein wenig heller – wie ich gerne sage: von der Sonne geküsst. Absolutes Lieblingsprodukt.

Haarmaske „Repair“ von alverde: Für mich war die Haarmaske reine Geldverschwendung, denn sie pflegte meine Haare gar nicht. Ich habe immer noch zusätzliche Öl oder eine Leave-in-Spülung gebraucht, um meine Haare durchkämmen zu können und die Geschmeidigkeit zu erreichen, die ich von einer Maske erwarte. Ich hatte auch das Gefühl, das ich enorm viel von dem Produkt brauchte, weshalb die Tube ziemlich schnell leer war. Daher ist die Maske für mein Empfinden zu teuer und wird auch nicht mehr nachgekauft.

Shampoo „Biovax“ für blondes Haar von L’biotica: Mit L’biotica stehe ich im Moment, was die Haarpflege anbelangt, ein wenig auf Kriegsfuß. Die Haare wirkten nach dem Benutzen des Shampoos oft strohig und hatten kaum Glanz. Ich musste danach immer mit einer reichhaltigen Spülung oder einem Öl nachhelfen. Pflege war gleich Null, was mir das Stylen im Nachgang extrem erschwerte.

Feuchtigkeitsmaske von GUHL: Die Haare waren nach der Maske schön geschmeidig, ließen sich gut kämmen und sahen nach der Einwirkzeit super aus. Ich komme mit GUHL grundsätzlich super klar und greife gerne auf deren Masken und Kuren zurück, weil hier das Preis-Leistungsverhältnis immer stimmt. Top finde ich auch die Verpackung, da man problemlos bis an den letzten Rest kommt und das Produkt komplett aufbrauchen kann.

Spülung „brazilian keratin smooth“ von OGX: Mit OGX hatte ich schon immer meine Schwierigkeiten, denn die Produkte sind für meine Haare schlichtweg zu schwer. Nach einem Tag fetten sie viel schneller nach als bei anderen Produkten und Marken. Auch die Konsistenz fand ich bei der Probegröße komisch; ob es daran lag, dass das Produkt nicht richtig vermischt war? Es hatte zwei unterschiedliche Farben beim Auftragen. Das Produkt war eine Reisegröße für meinen Kulturbeutel.

Spülung „Golden Highlights“ von Timotei: Wie das Shampoo ist die Spülung noch ein Überbleibsel aus Polen, das ich immer wieder gerne nachkaufe, um mein Blond ein wenig aufzufrischen und den Haaren Glanz zu verleihen. Ich mag es in Kombination mit dem Shampoo, denn es beschwert die Haare nicht und hebt meine helleren Highlights im Haar deutlich hervor. Wenn ich wieder drüben bin, werde ich mich auf jeden fall mit dem Shampoo und Spülung eindecken.

Sowohl Rituals als auch Nivea Duschprodukte gehören mittlerweile zu unseren Basics im Badezimmer. Während des Hammam Delight eher etwas für den warmen Sommer ist, weil es durch Wirkstoffe wie Eukalyptus die Haut kühlt und erfrischend wirkt, pflegt das Pflegebad „creme soft“ von Nivea die Haut beim Baden und hat diesen typisch angenehmen Niveaduft. Beide Produkte werden von uns definitiv wieder nachgekauft.

Reinigungstücher für trockene und sensible Haut von Nivea: Ich hatte noch ein Back-up von den Gesichtstüchern für sensible und trockene Haut von Nivea, die ich aufbrauchen musste. Mittlerweile haben mich die Reinigungstücher mit Mizellenwasser aus dem gleichen Haus mehr überzeugt, die ich seit dem ersten Testen immer wieder nachkaufe. Das Mizellenwasser spendet Feuchtigkeit und die Tücher reinigen insgesamt etwas besser und gründlicher. Die Tücher für trockene und sensible Haut sind etwas trockener; ich hatte das Gefühl immer etwas mehr Druck ausüben zu müssen, um den Schmutz zu entfernen.

Über Nacht schön: Watermelon Glow Sleeping Mask von Glow Recipe

Auf richtig guten Beautyblogs treibe ich gerne mein Unwesen und lasse mich von neuen, in Deutschland so gut wie unbekannten Brands und Produkten unfassbar schnell anfixen. Was es bei uns nicht gibt, will ich unbedingt haben! Es gibt so geilen Shizzle im Ausland, den man häufig, aber nicht immer, nach Deutschland bestellen kann, aber im schlimmsten Fall mit horrend hohe Versand- und Zollkosten rechnen muss, dass es sich am Schluss nur lohnt, wenn man wirklich bereit ist, für ein unbekanntes Produkt so viel Geld auszugeben. Also heißt es: abwarten, bis es irgendwann hierzulande gelauncht wird, selbst hinreisen oder mitbringen lassen.
So war es auch mit der Watermelon Glow Sleeping Mask von Glow Recipe, die mir meine Schwester im Dezember aus ihrem New York-Urlaub mitgebracht hatte. Die „Schlafmaske“ ist der Bestseller von Glow Recipe und gilt als der Game Changer unter den Masken: bei der Einführung war es nach weniger als fünf Stunden ausverkauft, und danach ließen sich ca. 8.000 Beautyholics auf die Warteliste setzen, um die Maske bestellen zu dürfen. Auch zwischendurch hat Glow Recipe mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen und man muss sich dann mit dem Bestellen gedulden.
Jetzt kommt die Frage aller Fragen: Was ist an ihr so toll, dass sie alle die Sleeping Mask haben wollen?

Die ölfreie Gelmaske arbeitet über Nacht, blockiert trockene Luft von außen und schließt die Feuchtigkeit ein und verleiht somit eine glatte und gleichmäßige Haut. Unter anderem werden AHA-Säuren als Wirkstoff eingesetzt, die die Haut peelen. In der Summe ergibt das babyweiche Haut und einen super Gloweffekt, der nach nur einer Anwendung sichtbar ist. Es ist der absolute Hammer! Die Maske riecht zudem nach süßer Wassermelone, hat eine zähe, gelartige Textur in – wie könnte es auch anders sein – Rosa und schmiegt sich beim Auftragen sanft auf die Hautstruktur. Mit dem beigelegten Löffelchen kann man das Produkt gleichmäßig dosieren. Für meinen Geschmack ist der Inhalt extrem ergiebig, weil man wirklich recht wenig von dem Gel benötigt, um das Gesicht zu bedecken. Neben der „Overnight“-Option kann die Maske auch als sofortige Wash-Off-Behandlung verwendet werden. Nach etwa 10 Minuten wird das Gesicht gründlich abgespült, um alle Reste der Maske zu entfernen. Diese Möglichkeit ist vor allem für diejenigen ideal, die eine sehr empfindliche Haut haben. Ich nutze sie tatsächlich am liebsten über Nacht, weil ich dadurch den besseren Effekt erzielen kann. Und den sieht man!

Die Watermelon Glow Sleeping Mask wurde von Sarah Lee und Christine Chang entwickelt, die in einem Produkt die wesentlichen Credos der koreanischen Hautpflege vereinen wollten und sich damit und mit ihrer koreanischen Marke Glow Recipe schnell einen Namen machten. Zu Recht, denn die Reviews über die Produkte sprechen für sich.
Mein Glas ist noch gut gefüllt und ich bin gerade dabei, die Schlafmaske noch regelmäßiger in meine Pflegeroutine einzubauen. Dennoch war das Ergebnis nach den „Overnight“-Behandlungen deutlich erkennbar und der Hype ist in meinen Augen mehr als gerechtfertigt. 45 Dollar ist ein stolzer Preis, vor allem wenn man noch die Zoll- und Versandkosten dazurechnet, aber ich möchte die Sleeping Mask nicht mehr in meinem Beautyrepertoire missen und bin froh, dass meine Schwester noch ein bisschen Platz in ihrem Koffer für diesen Heiligen Gral gefunden hat. Vielleicht wäre es mal wieder an der Zeit, selbst rüber zu fliegen…

My first time: The Ordinary

Seit ich mich mit dem Thema Wirkstoffpflege intensiv auseinandersetze, bin ich immer wieder über den Namen The Ordinary gestolpert, der unter Beautyfans für großes Aufsehen sorgte und die Branche umkrempelte. Gefühlt überall gab es kein anderes Thema mehr. Mittlerweile hat sich The Ordinary einen Namen gemacht – dank unschlagbarem Preis und großer Auswahl an fabelhaften Produkten, die reizarme Wirkstoffe enthalten, und das Hautbild nachhaltig verändern sollen. Und was so gut klingt und ständig in den Himmel gelobt wird, wollte ich auch endlich ausprobieren. Aber bevor ich da einfach was bestellen konnte, musste ich mir einige Tage Zeit nehmen, um zu verstehen, für was „The Ordinary“ steht.

Es war ein zeitintensives Einlesen. Mit Block und Stift gewappnet, habe ich mich durch etliche Blogs und Foren durchgewühlt, um zu erfahren, was jetzt AHA, BHA, Retinol & Co. sind und was man damit alles anstellen kann. Nach einer anfänglichen Skepsis, habe ich mir eine Grundlage angelesen, auf die ich jetzt weiter aufbauen will. Es ist schon eine Welt für sich, wenn man da mal so drin ist, aber man lernt, mit welchem Wirkstoff man was erreichen kann, was ich sehr spannend fand, weil ich mir vorher darüber nie viele Gedanken gemacht habe. Eins ist sicher: Man muss sich mit den Wirkstoffen auseinandersetzen wollen, denn darauf setzt DECIEM, die hinter TO und weiteren fabelhaften Marken steht. Sie bieten einen Guide an, aber der Kunde muss schon wissen, welchen Wirkstoff er wie einsetzen muss. Das erfordert Neugier, sich Wissen anzueignen, auch wenn man in den letzten Jahren des Chemieunterrichts stets gepennt hat – wie ich zum Beispiel.

Ich habe mich jetzt mit 4 Produkten ausgestattet, die sich gut als Einstieg eignen. Vieles, was ich noch wollte, habe ich aber nicht bekommen, denn aufgrund des Hypes hat DECIEM Schwierigkeiten alle Produkte liefern zu können. Und für den Anfang will ich erst einmal eine kleine Runde an Produkten ausgiebig testen und in meine Pflegeroutine einbauen. Ausbauen und nachbestellen kann ich dann immer noch. Preislich lag ich bei 28 Euro, was für die Auswahl an Wirkstoffen ein unschlagbarer Preis ist, der mit keiner anderen Marke zu vergleichen ist.
Das kleine, handliche Paket kam 4 Tage nach meiner Bestellbestätigung an. Es war wirklich klein und enthielt nur das wichtigste: meine Produkte. Lobenswert ist daher, dass ich nicht mit Werbeflyern, Magazinen, großen unnötigen Kartons oder Folienverpackungen zugemüllt werde. Auch die Schnelligkeit meiner Lieferung ist positiv hervorzuheben.
Aktuell teste ich fleißig und kann noch keinen Vergleich ziehen. Wer sich also noch nicht getraut hat, aber das Thema interessant findet oder gerade seine Hautpflege umstellen will (und ein bisschen Geld übrig hat), um das Bestmögliche aus seiner Haut zu holen, dem kann ich es empfehlen, sich reinzufuchsen und TO mal auszuprobieren. Der Tenor ist stets gleich: man kann wirklich kaum etwas falsch machen und vielleicht findet man so, eine wirkungsvolle und preisgünstige Alternative.

Monatsrückblick – Januar | 2018

Ein Rückblick des Monats Januar, der ziemlich viele Überraschungen für uns parat hatte.

Mein Januar in Worten

Ich glaube, der Januar mutiert für mich zu dem verhasstesten Monat des ganzen Jahres. Seit eh und je durchlebe ich im Januar die schlimmsten und emotionalsten Ereignisse. Privat war der Januar absolut furchtbar. Eine Hiobsboschaft jagte die andere, Tränen flossen ununterbrochen. Wenn wir nicht so motiviert wären, und positiv denken würden, wäre das neue Jahr ziemlich schnell für uns gelaufen. Und das, obwohl wir in knapp 7 Monaten heiraten und wir Grund genug haben, uns auf das Jahr zu freuen. Aber wir versuchen weiterhin positiv zu bleiben und uns nicht entmutigen zu lassen.
Nach einer kurzen Pause zwischen den Jahren habe ich am 15. Januar meinen neuen Job in der Onlinekommunikation einer Privatbank in Frankfurt begonnen und mich ziemlich schnell  im Team eingelebt. Ich habe tolle Kolleginnen und Kollegen und es macht viel Spaß, die eigenen Stärken sofort einsetzen zu können. Thematisch war ich auch recht fix drin, weil ich das gleiche mache, wie hier auch: Website betreuen, neuen Content erstellen, Facebook & Co. pflegen. Eine ziemlich coole und spannende Sache, bei der ich meine Skills noch stärker vertiefen will.
Und sonst? Meine Wochenende verbrachte ich in der Bibliothek und arbeitete in kleinen Schritten an meiner Thesis weiter. Und dank des grauen und regnerischen, kalten Wetters war ich so gut wie kaum draußen, was sich aber hoffentlich bald ändern wird. Spätestens zum Frühlingsanfang will ich mir ein hübsches Fahrrad kaufen, damit ich morgens zur Kita radeln oder an Wochenenden in den Wald kann. Deshalb kann ich den Frühling, und ein paar Sonnenstrahlen kaum noch erwarten. Vielleicht kommt dann auch wieder die Lust mehr zu fotografieren, denn das habe ich vor lauter Stress und Termine im Januar total vernachlässigt. Naja, gab ja sowieso kaum was zu fotografieren…

Healthy

Was ich mir letztes Jahr vorgenommen habe, habe ich dieses Jahr sofort umgesetzt: ich klapperte Ärzte ab und ließ mich gründlich durchchecken. Der letzte Winter hat mich nämlich ordentlich mitgenommen, ich war ständig krank, röchelte und schniefte und mit Kind holt man sich bei einem geschwächten Immunsystem schnell wieder die Viren ins Haus und dann kommt man aus dem Teufelskreis nur noch schwer raus. Nee, das brauch ich kein zweites Mal. Zum Jobstart wollte ich sowieso nicht krank werden, also habe ich die freien Tage genutzt, um das Thema Gesundheit anzugehen. Mittlerweile habe ich ein kleines Arsenal an Hausmitteln und Präparaten zu Hause, um sofort agieren zu können, wenn jemand wieder mit einer Rotznase oder den ersten Anzeichen einer Erkältung nach Hause kommt. Und bisher halte ich mich ganz gut. Bis auf ein paar Einschlafprobleme (ist bestimmt nur der Vollmond!!!) habe ich meinen Körper ganz gut im Griff.

Song des Monats

New in: Bücher

Neben der Literatur für meine Thesis, die zwar auch nicht ganz unspannend ist, aber mehr gezwungenermaßen auf meinem Schreibtisch liegt, habe ich letztens in der Buchhandlung zwei neue Bücher mitgenommen. Ich liebe nämlich gutgeschriebene Ratgeber, aus denen ich viel Nützliches entnehmen und in meinem Alltag einbauen kann: es wanderten „Echt schön: Das Beautyhandbuch“ von Sali Hughes & „Magic Cleaning“ von Marie Kondo in meinen Warenkorb und wollen bald mal gelesen werden.

Upcoming

Im Februar stehen keine besonderen Termine an. Es müssen sich erst einige neuen Abläufe festigen und die Veränderung, die uns im Januar ziemlich hart traf, noch ein wenig verdaut werden. Ich hoffe, dass sich vieles schnell erledigt und wieder Ruhe einkehrt. Und da das Priorität hat, lassen wir den Februar auf uns zukommen. Mit der Hochzeitsplanung sind wir weiterhin beschäftigt und es muss noch das ein oder andere von unserer To-Do-Liste so schnell wie möglich abgehakt werden. Aber: wir sind gut in der Zeit.
Im Februar ist Karneval angesagt und obwohl wir ursprünglich aus einer der Hochburgen kommen, sind wir keine Narren mit Leib und Seele. Seit Jahren geht die fünfte Jahreszeit an uns vorbei. In Frankfurt sind das keine Feiertage. Für unsere Freunde machen wir aber eine Ausnahme: im Rahmen einer Einweihungs- und Geburtstagsparty feiern wir seit langem mal wieder Karneval. Wir haben auch schon eine Idee, was wir im Partnerlook anziehen wollen.

Die große Liebe zu Gesichtsmasken

Wenn es etwas gibt, auf das ich nicht mehr verzichten möchte, sind das Gesichtsmasken. Die sorgen schnell und unkompliziert für das gewisse Wow auf der Gesichtshaut. Mittlerweile habe ich einen Vorrat im Badezimmerschrank, um ein bis zweimal in der Woche meine Haut mit extra viel Feuchtigkeit zu versorgen. Auch zu besonderen Anlässen oder wenn die Nacht mal wieder etwas kürzer war, greife ich gerne zu den Masken zurück. Meine Haut ist stets für die zusätzliche Portion Feuchtigkeit dankbar und saugt das Serum der Masken schneller ein als ich gucken kann. Danach sieht meine Haut schön frisch und rosig aus und fühlt sich prall an. Auffällig ist mittlerweile die starke Präsenz von koreanischen Brands auf dem deutschen Markt, vor allem im Bereich Gesichtsmasken. Sehr zu meiner Freude, denn die koreanischen (aber auch japanischen) Marken sind immer eine Nase vorn, was Trends und Innovationen betrifft, und ich würde mich freuen, wenn da noch mehr nachkommen würde.
Was mir sehr gelegen kommt: die meisten Gesichtsmasken werden in Form von getränkten Tüchern angeboten. Wenn es schnell gehen soll, sind mir Tuchmasken tatsächlich am liebsten. Sie sind in der Handhabung unkompliziert, machen keine Sauerei und sind ohne großen Aufwand aufzutragen. Bei meinen letzten Besuchen in der Drogerie sind mir die Marken MISSHA, Kocostar und SUGU aufgefallen. Kocostar habe ich bereits als Maske ausprobiert, doch die Augenpads waren neu und mussten gleich zum Testen mit. Die restlichen Masken werde ich jetzt nach und nach testen und bin auf ihre Wirkung gespannt. Denn Karneval steht vor der Tür und in meinem Kalender sind einige Termine eingetragen, nach denen eine solche Maske bestimmt nötig sein wird.

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Empties: Dezember 2017

Es ist mal wieder an der Zeit für Müll! Ich habe die letzten Wochen und Monate wieder fleißig getestet und aufgebraucht, denn ich musste feststellen, dass mein Badezimmerschrank und alle freien Nischen, die es in unserer Wohnung noch gibt, so langsam dicht sind. Für einige Produkte habe ich mittlerweile Einkaufstop.
Für diese Runde „Empties“ muss ich euch aber einige Produkte untermogeln, die schon seit November leer sind und gesammelt wurden, da ich zwischenzeitlich nicht mehr dazu kam, die Produkte abzufotografieren und auf dem Blog vorzustellen. Aber ich gelobe Besserung.
Los geht’s…

Pflegebad „Badezeit“ mit Mandemilch und Rosenduft von Nivea
Zum Baden benutze ich  seit ziemlich langer Zeit sehr häufig und vor allem gerne Duschprodukte von Nivea. Im Bad steht für Familienmitglieder immer eine große Flasche zum Duschen und Baden bereit, um das Chaos am Badewannenrand ein wenig zu minimieren. Die limitierte Kollektion „Badezeit“ war eine angenehme Abwechslung, aber keine Innovation. Der Geruch war angenehm vertraut, trotz Rosenzusatz, der so gut wie gar nicht zur Geltung kommt, und die Konsistenz gewohnt cremig. Ich glaube, ich bin damals über den großen Ständer mit der gesamten Produktreihe gestolpert und habe kurz an allen Flaschen geschnuppert. Die beiden anderen Duftrichtungen (Kokos / Orangenblüten) haben mich nicht vom Hocker gehauen und haben in ihrer Komposition wenig miteinander harmoniert. Da die Reihe limitiert war, kein Nachkaufprodukt.

Haarkur „Wahre Schätze“ mit Honiggelee von Garnier
Am Anfang war ich begeistert. Einmal in der Woche aufgetragen, waren die Haare kämmbar und hatten am nächsten Tag einige Stunden einen schönen Glanz, aber je öfter ich sie nutzte, desto weniger sah man davon. Ja, sie waren glatt und weich, ließen sich gut stylen, waren aber auch schnell fettig und strähnig. Für den schnellen Effekt, zum Beispiel an einem Abend, ist die Maske okay. Den Geruch von süßem Honig habe ich positiv wahrgenommen und auf den Haaren sehr gemocht. Die Aufmachung finde ich praktisch, weil man aus dem Topf auch den letzten Klecks Produkt rausbekommt. Nachkaufen werden ich die Maske vorerst nicht, weil ich mich in Zukunft in einem anderen Preissegment umschauen will.

Augenpads mit Collagen von L’biotica
Kurze Nacht, weil Kind nicht geschlafen/mit den Mädels on tour/an Projekten gearbeitet? Ganz egal, was die tiefen Augenringe verursacht, Kollagenpads sind aus meinem Badezimmerschrank nicht mehr wegzudenken. Glow in 30 Minuten! Die von L’biotica liebe ich und bereue es, bei meinem letzten Besuch in Polen nicht mehr gekauft zu haben. Ich hatte zum Vergleich welche von Balea ausprobiert, die meiner Meinung nach aber nicht an die von L’biotica rankommen. Die Pads sind schön dick und haften, einmal angebracht, sehr gut unter dem Augen. Ich habe sie ca. 30 Minuten auf der Haut gelassen und der Effekt ist einmalig. Die Haut ist schön glatt, aufgepolstert und durchfeuchtet. Der Glow nach der kurzen Zeit ist wunderbar und auch sichtbar. Meine Haut unter den Augen scheint ziemlich trocken zu sein, denn sie „saugt“ das vorhandene Gel der Pads förmlich auf, sodass die Pads danach recht trocken sind. Preislich liegen 3 Paare in einer Verpackung bei ca. 2 Euro und sind damit unschlagbar günstig.

Augengelpads „Beauty Effect“ von Balea
Ich finde die Pads nicht grundsätzlich schlecht, aber mir sind sie zu dünn und zu groß, weshalb sie nicht lange genug auf der Haut hafteten und der Effekt dadurch gemindert wurde. Ich hatte wohl das Pech, dass um das Pad herum immer zu viel Produkt befand, sodass man auch beim Rausholen aus der Folie und Auflegen eine kleine Sauerei hatte. Irgendwie rutschten die Pads immer. Der Effekt ist okay, aber nicht mit L’biotica zu vergleichen. Preislich liegen sie deutlich über den von L’biotica.

Badeöl mit Granatapfel und Pitaya von Tutti Frutti
Das Badeöl habe ich bei meiner Tante entdeckt und der Name Tutti Frutti steht für volles Programm: der Geruch erinnert mich an eine große Schale mit frischem Obst. Zu Beginn war ich wegen der doch leicht kitschigen Aufmachung skeptisch, aber mittlerweile kriege ich nicht genug von dem Öl. Leider ist die Marke nur in Polen erhältlich. Beim einem meiner letzten Besuche habe ich mich mit 4 Flaschen eingedeckt, denn man hat das Gefühl, man duscht in und mit den Früchten auf dem Label. Kein Funken von Chemie! Im Frühjahr und Sommer ist das Badeöl, das sich im Übrigen auch zum Duschen sehr gut eignet und sehr ergiebig ist, mein absolutes Lieblingsduschprodukt. Und ich merke gerade: ich habe nur noch eine einzige Flasche mit Kirsche im Schränkchen, weshalb ich mich beim nächsten Besuch in Polen wieder eindecken muss.

Pflegende Spülung „Biowax“ mit Milchproteinen von L’biotica
Obwohl ich von den Produkten von L’biotica stets begeistert bin, hat mich die Spülung mit Milchproteinen zur Verbesserung der Haarstruktur sehr enttäuscht. Die Haare fühlten sich nach jeder Behandlung wie Stroh an, ließen sich so gut wie gar nicht durchkämmen, weshalb ein Öl oder eine zusätzliche Spülung nötig waren. Diese dreifache Belastung ist daher nicht Sinn der Sache, da man eigentlich mit wenigen Produkten maximale Wirkung und das beste Ergebnis erzielen will. Die Versprechen auf der Verpackung waren verlockend: Die enthaltenen Milchproteine sollen die kaputte Haarstruktur verbessern, geschwächtes Haar stärken und aufbauen, die Haare sollen sich leicht durchkämmen lassen, weniger elektrisieren, die Haare mit Feuchtigkeit versorgen uvm. Aber davon habe ich kein einziges Mal etwas sehen geschweige denn spüren können. Ich habe die Einwirkzeit (die laut Hersteller bei 60 Sekunden liegen sollte (!)) immer ein wenig verlängert, in der Hoffnung, dass ich dadurch einen anderen Effekt erzielen kann, aber es wurde nur noch schlimmer. Um die Kur mache ich nur noch einen großen Bogen.

Duschgel „Smoky poppy“ von The Body Shop
Ich muss überlegen, wann ich das Duschgel von TBS gekauft habe. Es muss schon ziemlich lange her sein, weil ich es mittlerweile nicht mehr auf der Homepage von The Body Shop finden kann. Ich kann mir mittlerweile auch nicht erklären, was mich an einem Produkt mit Mohn reizte. Vielleicht die Farbe und die düstere Verpackung? Der Duft ist schwer, eine Mischung aus holzigen, blumigen und würzigen Noten, was eigentlich gar nicht meine Duftrichtung ist. Das Duschgel ist tatsächlich schwarz, färbt aber nicht ab. Beim Benutzen sind mir keine besonderen Vor- oder Nachteile aufgefallen, was mich nicht erneut zum Kaufen reizen würde, weil es im Drogeriemarkt für weitaus weniger Geld genauso gute, wenn nicht bessere, Duschprodukte gibt.

Augen Make-up Entferner Bi-Facil von Lancôme
Die Flasche Bi-Facil von Lancome war eine Probe, die in irgendeiner Beautybox mal enthalten war. Die Lotion entfernt tatsächlich mühelos jegliches Augen-Make-up, war mir aber im Nachgang einen Ticken zu ölig, weshalb ich immer noch einmal mit einem Cleanser drüber musste, um dieses fettige Gefühl um den Augenbereich loszuwerden. Als Probe ok, aber kein Nachkaufprodukt für mich.

Abschminktücher „3in1 Mizellen“ von Nivea
Ich hatte mich bei meinem letzten Aufgebraucht-Eintrag über die Abschminktücher von Nivea beschwert und prompt tauchte im Drogeriemarkt was Neues mit Mizellenwasser auf, die ich gleich testen musste. Insgesamt bin ich mit den Tüchern zufrieden gewesen. Sie entfernen jegliches Make-up; mit einem Tuch bekomme ich enorm viel weg und auch im Augenbereich musste ich keinen besonderen Druck ausüben, um Mascara & Co. zu entfernen. Die Tücher sind parfümiert, was mich im Gebrauch hin und wieder störte. Bei den Tüchern für sensible Haut fehlte mir die Reinigung, hier ist mir die Parfümierung gelegentlich zu viel. Wenn man beides vereinen könnte, hätten man zu einem akzeptablen Preis richtig gute Abschminktücher. Zudem könnten sie noch einen Ticken feuchtigkeitsspendender sein, was zB bei den Abschminktüchern von Neutrogena der Fall ist.

Sprühdeodorant „Classic“ von Hidrofugal
Ich weiß, dass viele Hidrofugal wegen der Aluminiumsalze meiden und auch ich habe mich an Alternativen versucht, aber nichts hält so lange frisch wie die Produktserie von Hidrofugal. Ich trage es morgens einmal auf und muss mir zu keiner Tageszeit mehr darüber Gedanken machen, ob ich nicht doch unangenehm rieche. Dieses Frischegefühl hatte ich bei keinem anderen Deodorant bisher. Zudem bin ich von dem neutralen / dezenten Duft des Produkts begeistert, was mich oft bei anderen Deos enorm stört. So lange ich keine vergleichbare Alternative finde, werde ich auf Hidrofugal zurückgreifen, weil es seinen Zweck absolut erfüllt.

Augen Make-up-Entferner von Nivea
Die Flasche war irgendein Überbleibsel, das ich unbedingt mal wollte. Eigentlich witzig, da ich selten wasserfesten Mascara benutze (vermutlich gar keinen besitze), und dennoch so ein Produkt zu Hause besaß. Ich komme im Augenbereich auch mit Abschminktüchern klar. Bei der Lotion musste ich dennoch in der Augenpartie ein wenig Druck ausüben, um das Make-up zu entfernen und habe recht viel Produkt gebraucht, um ein einigermaßen akzeptables Ergebnis zu erreichen. Dennoch ist die kleine Flasche recht ergiebig. Nachkaufen werde ich den Make-up-Entferner nicht.

Clear-up Strips mit Aktivkohle von Bioré
Was war das ein Theater mit den Streifen von Bioré! Ich bin ein riesiger Fan von Clear-up Strips, und ich nutze sie gerne und häufig. Als Bioré neu auf dem deutschen Markt war, habe ich natürlich auch diese Strips ausprobieren wollen, aber so richtig warm geworden bin ich damit nicht. Egal wie lange ich sie aufgetragen hatte, der Effekt ging gegen Null. Kein Vergleich zu den Streifen von Nivea, bei denen man wirklich ein Ergebnis sieht. Die Streifen ließen sich häufig nicht richtig abziehen und blieben kleben. Die Reste klebte hartnäckig, häufig in der Ecke am Nasenflügel, und nervten mich irgendwann nur noch tierisch in ihrer Handhabung. Ich war es nicht gewohnt, die Strips mindestens 15 Minuten auf der Nase zu lassen, weil ich bei Nivea schon nach wenigen Minuten ein tolles Ergebnis hatte – ohne Kleberest. Daher kommen mir diese Streifen nicht mehr in den Einkaufskorb.

Erkältungsbad von Kneipp
Winterzeit ist häufig Erkältungszeit. Diese Herbst- und Wintersaison hatten wir enorm viel Glück, nur selten erkältet gewesen zu sein, aber wenn die Temperaturen unter 5 Grad fallen, decken wir uns mit nützlichen Hausmitteln ein, um den Bakterien zu strotzen. Dazu gehört auch das Erkältungsbad von Kneipp, das ein berechtigter Bestseller und Klassiker ist und mit dem nichts falsch machen kann. Auch nicht bei kleinsten Anzeichen.

Spülung „Fuji Green Tea“ von The Body Shop
Grüner Tee als Inhaltsstoff im Shampoo und Conditioner klingt immer gut und ich wollte mich mal wieder an die Haarpflege von The Body Shop herantrauen. Geruch ist wirklich einmalig und gefällt mir erstaunlich gut: frisch, leicht und sehr sehr angenehm. Mit der Spülung kam ich aber nicht ganz so gut klar wie am Anfang erhofft. Ich musste enorm viel Produkt verwenden, um überhaupt ein Ergebnis zu erzielen. Ich konnte die Textur nur ganz schlecht in meine Haare einarbeiten und brauchte dann doch ein bis zwei Kleckse mehr, um auf die Länge zu kommen. Ich konnte sie zwar danach kämmen, aber darunter litt die Ergiebigkeit des Produkts. Griffigkeit der Haare war aber wiederum top und die Haare rochen auch sehr gut. Vielleicht muss ich dem Ganzen ein zweites Mal eine Chance geben.

Duschmousse „Flower Shower“ von Rituals
Das Duschmousse von Rituals stammt aus einer limitierten Sommeredition. Und zu der Jahreszeit passt sowohl Design als auch Duft: blumig, frisch, leicht. Ich habe es sehr gerne gemocht, bin aber grundsätzlich ein großer Liebhaber der Duschmousse‘ von Rituals. Gerade im Sommer. Nachkaufen ja, aber da es eine limitierte Edition war, lasse ich mich von der neuen Kollektion überraschen.

2017

Das neue Jahr ist schon einige Tage alt und erst jetzt, nach den ereignisreichen letzten zwei Wochen mit viel Besuch, Organisation und Feierei, komme ich dazu, ein bisschen runter zu kommen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Viel Zeit bleibt mir nicht, denn es geht eigentlich genauso weiter wie ich das von den letzten Monaten gewöhnt war: ein Termin jagt den anderen und der Stresspegel bleibt.
Tja, 2017 war ein Jahr, das völlig anders kam als erwartet. Es war nicht grundsätzlich schlecht, aber es löst auch kein Wow in mir aus, weil ich die vielen unerreichten Ziele und unnötigen Stolperfallen, Hindernissen, Selbstzweifel, Tiefphasen und Ängste vor mir habe, die ich in 2017 immer und immer wieder durchlebt habe. Das einzig Positive ist: Ich bin immer wieder aufgestanden, obwohl ich wusste, gleich um die Ecke lauert der nächste Schlag in die Fresse. Ich habe keine meiner Ziele, die ich mir in der Silvesternacht 2016 vorgenommen habe, auch nur ansatzweise erreicht: meine Masterarbeit lag ca. 250 Tage unberührt in der Schublade und existierte nur in Form eines angelegten Ordners, der nur den Anschein erwecken sollte, dass ich ja doch irgendwie daran arbeite und der mir nur dazu diente, dass ich das Studium nicht vergesse. Damit geriet mein gewünschter Übergang zur Festanstellung in weite Ferne und die Enttäuschung über mich selbst, mein gelobtes Zeitmanagement, das bisher sehr gut funktionierte, war riesig. Egal wie ich es machte, ich bekam nicht die Kurve und dann kam ein Moment, in dem ich mich entschied, mir den Druck zu nehmen: ich setzte mir keine Deadline mehr. Denn durch den Druck bin ich unglaublich dünnhäutig, man kann es fast schon impulsiv nennen, geworden und war in meinen Handlungen meinem Umfeld gegenüber nicht immer fair. Bei kleinsten Problemen explodierte ich oder fühlte mich angegriffen. Ich habe nur das unfassbare Glück, dass Familie und Freunde so unglaublich geduldig mit mir sind und keiner nachtragend ist.

Permanente Unruhe, Schlaflosigkeit, Zweifel, Stress, unzählige angefangene Projekte und Pläne, die irgendwo vor sich hinsiechten, aber auch der Druck, weiterhin Verantwortung für unsere Familie zu übernehmen, immer da zu sein, in vollem Umfang und so oft es geht zu arbeiten, gleichzeitig an der Uni sein und in allen Bereichen gleich gut zu sein, nahm mir meine komplette Energie. 2017 war ich mir selbst das größte Hindernis, denn ich bremste mich selbst ständig aus und schaffte mir Steine, die auf meinem Weg so nie lagen. Es gab auch die schönen Momente, dank Familie und Freunde, die trotz allem immer da waren, aber die Unruhe überwog deutlich im letzten Jahr. Einen Plan, wie ich das 2018 anders angehen kann, habe ich nicht. Noch nicht.

Ich versuche keine großen Erwartungen an mich zu haben und das neue Jahr ohne groß angekündigte Vorsätze und Ziele anzugehen. Die paar Vorsätze, die ich habe, behalte ich lieber für mich, um die Enttäuschung nirgends festzuhalten, falls es doch wieder anders kommt. Ich werde das neue Jahr so nehmen wie es kommt und tun, was zu tun ist. Vielleicht versuche ich einfach mehr in mich hineinzuhören, die Momente intensiver zu genießen und ein paar eingeschlichene Gewohnheiten loszuwerden. Ich freue mich zwar auf das neue Jahr und die neuen spannenden Aufgaben, die auf mich warten, aber es ist eine vorsichtige Vorfreude. Erst einmal muss ich ein bisschen Kraft tanken und zu mir kommen, um neue Motivation zu gewinnen.

Dennoch wünsche ich euch ein frohes, erfolgreiches, aber vor allem gesundes neues Jahr.

Alles Liebe
eure Monika

Cozy bath essentials

Na, seid ihr schon so richtig in Weihnachtsstimmung? Die Wohnungen sind dekoriert, auf dem Adventskranz brennt bereits die erste Kerze, die ersten geschmückten Weihnachtsbäume habe ich schon auf Instagram gesichtet, und die Städte sind voll mit Menschen, die nach dem perfekten Geschenk suchen. Die Weihnachtszeit ist für mich immer eine Mischung aus Besinnlichkeit, Entspannung und Organisationsstress.
Jedes Jahr läute ich diese besondere Zeit mit vielen kleinen Stresshelfern ein. Nur in dieser Jahreszeit liebe ich die Mischung aus Duftkomponenten wie Zimt, Nelken, Vanille, Mandeln, Karamell und Orangen, die für mich fest mit der Weihnachtszeit verknüpft sind. Neben Duftkerzen, Plätzchen & Glühwein kann man das Ganze auch in Form von Beautyprodukten genießen. Die machen nämlich so richtig Lust auf Weihnachten! Und was gibt es Besseres als durchgefroren nach einem stressigen Tag ein heißes Bad zu nehmen und in einer Duftwolke aus Schokolade, Vanille, Apfel, Zimt & Co. abzutauchen? Schon im November decke ich mich mit ein paar Essentials ein, und stimme mich so langsam auf die Weihnachtszeit ein.
Zu meinen Lieblingen gehört unter anderem das Duschgel mit warmer Zimtnote. Hierfür eignet sich das Miniformat am besten. Dieses Jahr kamen die neuen Badezusätze wie „Lazy Chai Latte“, „Warm Cinnamon Nights“ und „Sweet Apple Pie Hug“ von Treacle Moon dazu. Auch die nach Apfelkuchen duftende Körperlotion wird von mir zur Zeit täglich zum Eincremen benutzt. Zu den Klassiker unter den Badezusätzen zählt mittlerweile Kneipp, die neben den bekannten Erkältungsbädern auch weihnachtlich duftende Schaumbäder anbietet. Beim letzten Einkauf kam ich nicht drumherum, es mal auszuprobieren. Und zu guter Letzt: Sprudelbäder mit Honig, Schokolade oder Apfel-Karamell von Dresdner Essenz.
Die Sachen eignen sich auch perfekt zum Verschenken (vorausgesetzt die Person mag diese Düfte) und verlängern auch nach dem großen Fest noch für ein paar Tage das Gefühl von Besinnlichkeit und Entspannung.

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Beauty Adventskalender | 2017

Noch knapp 3 Wochen, dann starten wir offiziell in die Adventszeit. Und so langsam fängt man an sich über Adventskalender, weihnachtliche Dekoration und Geschenke Gedanken zu machen. In den Läden findet man jetzt noch die größte Auswahl an Adventskalendern und das Schöne ist, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind und es nicht immer nur der klassische Adventskalender mit Schokolade sein muss.
Mittlerweile gibt es auch für Beautyholics die passenden Türchen und die Auswahl wird von Jahr zu Jahr mehr; vom Nagellack bis zum Parfüm ist alles dabei. Das ist die perfekte Möglichkeit, eine Marke näher kennen zu lernen und eine Bandbreite an Miniprodukten auszuprobieren. Für die Faulen oder Zeitgeplagten, die einen Kalender verschenken möchte, aber nicht selbst befüllen wollen/können, sollten jetzt zuschlagen, um sie noch rechtzeitig verschenken zu können.

Monatsrückblick – Oktober | 2017

Eigentlich war mein Plan, euch jede Woche mit ein paar persönlichen Eindrücken der jeweiligen Woche zu versorgen, aber mein Zeitmanagement reicht aktuell nicht für diese Art von Blogposts. Deshalb habe ich mich vorerst entschieden, erst einmal ein Recap des jeweiligen Monats zu posten, und dann zu schauen, ob sich ein wöchentlicher Turnus lohnt.

Mein Oktober in Worten

Den Monat begann ich mit den letzten Tagen meines Familienbesuchs in Polen, der für mich kaum Erholung bot. Ich war mehrere Tage intensiv mit der Brautkleidsuche beschäftigt, die aufgrund der Organisation ziemlich viel Energie gefressen hat. Ich hatte gehofft, dass Emilie sich ein wenig erholen und Zeit mit ihrer Familie verbringen kann, aber dem war leider nicht so. Es ging drunter und drüber. Sprachbarrieren und wechselnde Termine machten es ihr schwer und eine begonnene Kindergarteneingewöhnung hing ihr noch nach. Die ganze Kombination hielt mich ordentlich auf Trab. Ich war heilfroh, als wir im Flugzeug nach Frankfurt saßen. Trotz des Stresspegels, habe ich einen Grund zu Freude, denn ich habe mein Brautkleid endlich gefunden und gekauft. Es war Liebe auf den ersten Blick und alles, was ich danach trug, konnte ich mich nicht mehr überzeugen. Hinter dieses Thema kann ich endlich einen Haken machen. Der Oktober stand auch ganz im Zeichen der Hochzeitsplanung. In den letzten zwei Semesterferienwochen habe ich nochmal ordentlich viel Zeit im Büro mit Arbeit verbracht, Emilie durch ihre Kindergarteneingewöhnung begleitet, die an manchen Tagen echt Hardcore war und habe ein paar nette Stunden mit Freundinnen beim Nachtwandel in Mannheim verbracht. Der Oktober hatte somit alles in petto, um nicht an Langeweile zu ’sterben‘.

Highlights

GEBURTSTAGE! Chris wurde Anfang Oktober 29 und Emilie zwei Wochen später 3. Wir haben Emilies Geburtstag groß mit der Familie zu Hause gefeiert und uns dazu entschieden, dieses Jahr vorerst ein letztes Mal die Feier zu Hause auszurichten. Es ist ein enormer Aufwand, und die Vorbereitungen dauerten zwei Tage. Auch wenn ich das Dekorieren und Feiern liebe, der Platz in unserer Wohnung reicht nicht mehr für Kids, Eltern und Familie aus. Nächstes Jahr gibt es einen Kindergeburtstag in einer Location, wo die Kiddies Spaß haben können und wir bis auf ein paar Handgriffe nichts mehr machen müssen. Aber trotzdem war es ein superschöner Tag und Emilie hat sich über alles sehr gefreut.

Entscheidungen und Zukunftspläne

Im Oktober hatte ich einen Tiefpunkt erreicht, weil mich Unruhe und Nervosität plagten, und ich das Gefühl hatte, mich ständig im Kreis zu drehen, ohne zu wissen, was das Problem ist. Es war auch dann auch ziemlich schnell klar, warum es mir in der letzten Zeit relativ schlecht ging: Es geht um mein Masterstudium, das über das ganze Jahr nicht wie geplant vorankam und ich auch nicht das Gefühl hatte, dass sich in den nächsten Wochen was verändern wird. Obwohl ich kurz davor stehe, und ich nur noch die Thesis schreiben müsste, konnte ich keine Zeit – vor allem am Stück – für mein Studium aufbringen. Ich kriege in meinen Tag vieles unter, aber eben nicht alles und das, obwohl ich bestimmt die eine oder andere Nacht auf Schlaf verzichten kann. Obwohl ich ziemlich lange mit Stress umgehen kann, so merkte ich in den letzten Wochen, das mich diese Konstellation unglücklich, fast schon krank, macht. Mit der Entscheidung, erst einmal nicht zu schreiben, und mir den Druck mit einer festen Deadline wegzunehmen, versuche ich einen neuen Plan zu schmieden. Erst fühlte sich wie eine Schlappe an, und es sind auch ein paar Tränen geflossen, aber seit ich den ersten Schock überwunden habe, geht es mir deutlich besser. Ich weiß nicht, wohin diese Entscheidung führt, aber so fühle ich mich im Moment besser und vielleicht kann ich doch noch Energie für diese letzte Hürde sammeln. Und wer weiß, vielleicht ändert sich 2018 sowieso alles…

Wedding preparations

So langsam kriegt unser großer Tag die ersten erkennbaren Umrisse. Wir haben im Oktober einige sehr wichtige Termine geschafft: der Termin beim Standesamt steht, wir hatten unser erstes Vorgespräch mit der Traurednerin und anschließend das Probeessen mit dem Caterer. Auch mit dem Fotografen haben wir bereits gesprochen und die Brautkleidsuche ist auch erledigt.
Was wir bis zum Jahresende angehen werden, sind die Einladungen, das Essen, die Band und die ersten Moodboards für unser Farb- und Dekorationskonzept. Die Einladungen wollten wir schon im August weggeschickt haben, aber wir hatten Schwierigkeiten unseren zeitlichen Ablauf festzulegen, da wir noch mit keinem Dienstleister gesprochen hatten und uns schlichtweg die Erfahrungswerte fehlten. Jetzt haben wir eine grobe Vorstellung, die auf Papier gebracht werden kann.

Beautyprodukte des Monats

Gesichtsbürste „mia 2“ von Clarisonic // Luminous silk foundation von Giorgio Armani

Upcoming

Im November habe ich Geburtstag und werde 28. Ich habe mir den Abend vor meinem Geburtstag mit einer Freundin blockiert, da wir uns ziemlich lange nicht gesehen haben und uns ziemlich viel zu erzählen haben. An meinem Geburtstag selbst haben wir kinderfrei, das heißt, wir werden den Tag irgendwo zu Zweit verbringen, nur haben wir uns noch nicht entschieden, auf was wir Lust haben. Kino? SPA? Ich lasse mich überraschen. Dieses Jahr holen wir die Feier mit Freunden an einem anderen Wochenende nach.
Im November wollen wir einigen Veränderungen in der Wohnung vornehmen – uns fehlen immer noch einige Möbel und Accessoires -, die Hochzeitsvorbereitungen vorantreiben, den Balkon winterfest machen und so langsam mit den Weihnachtsvorbereitungen starten.